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Ebenso wie die Zahlen ist auch die Intensität der Gewalt angestiegen: Ein Mensch wurde im vergangenen Jahr getötet, 88 weitere teils schwer verletzt - ein neuer Höchststand.
Die Ausstellung macht die Geschichten hinter diesen Zahlen sicht- und hörbar.
Sie ist in enger Zusammenarbeit mit lokalen Initiativen, Überlebenden und Familien von Opfern rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt entstanden, die an der Gestaltung der temporären öffentlichen Skulptur und der Sound-Installation unmittelbar beteiligt waren.
Die Künstlerinnen Talya Feldman und Cana Bilir-Meier haben das audiovisuelle Konzept entwickelt, das aus drei Teilen besteht und bewusst im öffentlichen Raum auch zufällige Passanten ansprechen will.
Die Filmemacherin und Künstlerin Cana Bilir-Meier (geboren 1986 in München) hat gemeinsam mit der Kunstkuratorin Chana Boekle und der Grafikerin Silvia Troian eine Skulptur aus Erinnerungsschildern erschaffen: In Interviews wurden Überlebende und Angehörige gefragt, welche Bilder, Orte, Symbole oder Sätze für sie mit ihrem Kampf gegen rechte Gewalt und für ein würdiges Erinnern verbunden sind.

Datum: 2024-06-24; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/stopp-zuhoeren-begegenen-ausstellung-macht-auf-dem-dortmunder-mehmet-kubasik-platz;
Themen: rechte Gewalt # ?, Stopp # ?, Überlebende # ?, Soundinstallation # ?, blaues Verkehrsschild # ?, Lautsprecher # ?, Hinterbliebene # ?, Kurve # ?, Achtung # ?, Gedenken # ?