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Sie erhalten und gestalten vielfältige Kulturlandschaften und benötigen schnellstmöglich Planungssicherheit für die Aussaat nach der Ernte.
Schon bei einer Sonder-Amtschefkonferenz Anfang Juli 2022 hat sich die Landesregierung für eine Verschiebung der Pflichtbrache und Fruchtfolgebedingungen um ein Jahr ausgesprochen.
Denn alleine in Nordrhein-Westfalen wären rund 40.000 Hektar Fläche von den Stilllegungsplänen der EU ab der diesjährigen Herbstaussaat betroffen.
Auf dieser Fläche könnten 200.000 bis 300.000 Tonnen Getreide geerntet werden - gerade in Zeiten globaler Unsicherheit und mit Blick auf die Ernährungssicherheit des Landes ist eine zeitweise Aussetzung der EU-Planungen wichtig.
"Was wir jetzt brauchen, ist eine umweltgerechte, effiziente und wettbewerbsfähige Landwirtschaft, die gewappnet für die Herausforderungen der regionalen und globalen Versorgung und des Klimawandels ist," betonte Ministerin Silke Gorißen weiter.

Datum: 2022-07-20; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/landesregierung-fordert-planungssicherheit-fuer-die-landwirtschaft-nordrhein;
Themen: Verschiebung # ?, Planungssicherheit # ?, Anfang einer Sonderamtschefkonferenz # ?, EU-Planungen # ?, Haltungswechsel # ?, Stillegungspläne # ?, Bundesländer in Deutschland # ?, EU-Agrarrat # ?, Fruchtfolgebedingung # ?, diesjährige Herbstaussaat # ?