1. +++ (SEM)
Minister der Justiz Peter Biesenbach stellte heute (22. Oktober 2019) das Projekt der Öffentlichkeit vor.
Bereits im vergangenen Jahr wurden die Maßnahmen zur frühzeitigen Erkennung einer Suizidgefahr weiter intensiviert.
Neben der Ernennung von Suizidpräventionsbeauftragten und der Einführung zusätzlicher Screenings zur Erkennung von Suizidgefährdungen soll als weiterer Baustein zur Verbesserung der Suizidprävention zukünftig Künstliche Intelligenz im Justizvollzug genutzt werden.
Im Rahmen einer ereignisgesteuerten Videoüberwachung von Gefangenen sollen kritische Situationen in den Hafträumen frühzeitig erkannt werden.
Nach einer europaweiten Ausschreibung des Projekts hat die Zentrale Beschaffungsstelle für den Justizvollzug den Zuschlag an ein sächsisches Unternehmen aus Chemnitz (Fusion Systems GmbH) erteilt.
Datum: 2019-10-22;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/einsatz-kuenstlicher-intelligenz-im-justizvollzug-zur-suizidpraevention;
Themen: einmaliges Forschungsprojekt
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# ?, Künstliche Intelligenz
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# ?, Justizvollzugsanstalten
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# ?, Justizvollzug für Suizidprävention
# ?, Situationsbeschreibungen
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# ?
2. +++ (SEM)
Das Themenfeld ist komplex.
Zwangsheiraten können auf vielfältige Weise und nahezu überall auf der Welt zustande kommen und sind unabhängig von der Religionszugehörigkeit zu betrachten.
Für die Opfer sind die Auswirkungen häufig schwerwiegend und reichen von psychischen Auffälligkeiten wie Depression, Angst und Essstörungen bis hin zur Suizidgefährdung und selbstverletzendem Verhalten.
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Datum: 2021-06-15;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerin-scharrenbach-aufklaeren-und-informieren-landesregierung-nordrhein;
Themen: landesweite Kampagne
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# ?, Fachberatungsstelle
# ?, Menschenrechtsverletzung
# ?, Zwangsverheiratung
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# ?, Opfer
# ?, Urlaub
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# ?
3. ++ (IR)
Auch die Leiterin der JVA Köln, Frau Angela Wotzlaw, formulierte in ihrer Laudatio zukunftsorientiert: "Wir verstehen die Auszeichnung als Anerkennung und Verpflichtung, die Suizidprävention auch künftig als wesentlichen Bestandteil eines verantwortungsvollen und humanen Justizvollzugs weiterzuentwickeln."
Über die Suizidprävention im Justizvollzug:
Herzstück des 2022 modernisierten Konzepts der Suizidprävention im nordrhein-westfälischen Justizvollzug ist die Ernennung von Suizidpräventionsbeauftragten in allen Anstalten.
Diese Beauftragten - vollzugserfahrene Psychologen mit umfangreicher Fachschulung - sind für die Erstellung anstaltsbezogener Präventionskonzepte, die regelmäßige Schulung aller Bediensteten, die Überprüfung suizidpräventiver Strukturen sowie die systematische Aufarbeitung stattgefundener Suizide und Suizidversuche in Suizidkonferenzen zuständig.
Suizidgefährdete Gefangene werden intensiv je nach Gefährdungsgrad in verschiedenen Stufen betreut.
Die Qualitätssicherung erfolgt über jährliche Kurzberichte der Suizidpräventionsbeauftragten, die vom Fachreferat im Justizministerium ausgewertet und in der Landesarbeitsgruppe Suizidprävention sowie auf jährlichen Dienstbesprechungen erörtert werden.
Datum: 2026-07-10;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/anerkennung-fuer-innovative-suizidpraeventionsarbeit-jva-koeln-ausgezeichnet;
Themen: Suizidpräventionsabteilung der JVA
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# ?
4. ++ (IR)
Ein Ergebnis: Von Gewalt betroffene Männer neigen stärker zu Verhaltensweisen, die die Gesundheit gefährden, als Nichtbetroffene.
Beide Geschlechter leiden je nach Art und Ausmaß der erlebten Gewalt unter posttraumatischen Belastungsstörungen, sexuellen Störungen, Suizidgefahr sowie Haut- und Atemwegserkrankungen.
Datum: 2015-06-03;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerin-steffens-gewalt-wird-als-ursache-fuer-erkrankungen-oft-nicht-erkannt;
Themen: Nichtbetroffene
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