1. +++ (SEM)
Das Ministerium der Justiz arbeitet an einem Forschungsprojekt, das in der Bundesrepublik Deutschland einmalig ist: Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz soll die Suizidprävention in den Justizvollzugsanstalten verbessert werden.
Minister der Justiz Peter Biesenbach stellte heute (22. Oktober 2019) das Projekt der Öffentlichkeit vor.
Bereits im vergangenen Jahr wurden die Maßnahmen zur frühzeitigen Erkennung einer Suizidgefahr weiter intensiviert.
Neben der Ernennung von Suizidpräventionsbeauftragten und der Einführung zusätzlicher Screenings zur Erkennung von Suizidgefährdungen soll als weiterer Baustein zur Verbesserung der Suizidprävention zukünftig Künstliche Intelligenz im Justizvollzug genutzt werden.
Im Rahmen einer ereignisgesteuerten Videoüberwachung von Gefangenen sollen kritische Situationen in den Hafträumen frühzeitig erkannt werden.
Datum: 2019-10-22;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/einsatz-kuenstlicher-intelligenz-im-justizvollzug-zur-suizidpraevention;
Themen: einmaliges Forschungsprojekt
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2. +++ (SEM)
43 Prozent der weiblichen und 38 Prozent der männlichen Befragten gaben an, körperliche und/oder psychische, sexuelle oder wirtschaftliche Gewalt erlebt zu haben.
Während betroffene Frauen häufig mit Depressionen, Schlafstörungen oder Selbstverletzungen reagieren, zeigen Männer mehr körperliche Verletzungen und ein problematisches gesundheitliches Verhalten wie Suchtmittelmissbrauch (Nikotin, Alkohol, Drogen) oder riskantes Sexualverhalten.
Beide Geschlechter leiden je nach Art und Ausmaß der erlebten Gewalt unter posttraumatischen Belastungsstörungen, sexuellen Störungen, Suizidgefahr sowie Haut- und Atemwegserkrankungen.
Männer erleben psychische oder körperliche Gewalt überwiegend durch andere Männer im außerhäuslichen Bereich.
Frauen sind häufiger von häuslicher und sexualisierter Gewalt sowie fortgesetzter Gewalt in Paarbeziehungen betroffen.
Datum: 2015-06-03;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerin-steffens-gewalt-wird-als-ursache-fuer-erkrankungen-oft-nicht-erkannt;
Themen: Nichtbetroffene
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3. ++ (IR)
Zudem werden die rechtlichen Grundlagen für die Gefahrenabwehr durch die Polizei an die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts angepasst.
"Unsere Polizei braucht wirksame Instrumente, um Gefahren für Leben, Gesundheit und Freiheit von Menschen abzuwehren.
"So stellen wir sicher, dass unsere Polizei auch künftig vermisste Menschen finden und angedrohte Suizide verhindern kann", erläuterte der Minister.
Datum: 2013-06-21;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/nrw-polizei-hat-jetzt-klare-rechtsgrundlage-bei-der-suche-nach-vermissten-menschen;
Themen: Videobeobachtung
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4. ++ (IR)
Gleichzeitig entschuldigt er sich bei seinem Retter dafür, dass er ihn mit seinem Handeln in Gefahr gebracht hat.
Mit seinem mutigen und selbstlosen Einsatz hat Polizeiobermeister Alexander Dingwerth, der sich in seiner Freizeit und zufällig am Rheinufer aufhielt, das Leben des in Suizidabsicht handelnden Mannes gerettet.
Dabei hat er sich selbst vor allem durch die starke Strömung des Rheins, aber auch aufgrund der im Vergleich zur Körpertemperatur niedrigen Wassertemperatur in unmittelbare Lebensgefahr begeben.
Eine junge Frau hatte gedroht, sich das Leben zu nehmen.
Datum: 2015-12-04;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/stellvertretende-ministerpraesidentin-loehrmann-zeichnet-31-lebensretter-mit-der;
Themen: Verleihung
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5. ++ (IR)
Da sie sich hierfür glücklicherweise nicht in Lebensgefahr bringen musste, wird ihr eine öffentliche Belobigung ausgesprochen.
Am späten Abend des 3. Oktober 2012 kündigt eine 25-jährige Frau in der Leitstelle des Polizeipräsidiums Dortmund telefonisch ihren Selbstmord an.
Weitere Prüfungen ergeben, dass dies nicht der erste Suizidversuch dieser Frau ist - sie hatte schon einmal versucht, sich durch Ertrinken das Leben zu nehmen.
Datum: 2013-12-13;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-jaeger-zeichnet-30-lebensretter-mit-der-rettungsmedaille-des-landes-aus;
Themen: Ufer
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6. ++ (IR)
"Unsere Polizei braucht wirksame Instrumente, um Gefahren für Leben, Gesundheit und Freiheit von Menschen abzuwehren.
"Wir wollen sicherstellen, dass unsere Polizei auch künftig in der Lage ist, vermisste Menschen zu finden oder angedrohte Suizide zu verhindern", erläuterte der Minister.
Datum: 2013-03-05;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/klare-rechtsgrundlage-fuer-die-nrw-polizei-hilft-bei-der-suche-von-vermissten;
Themen: Videobeobachtung
# ?, technisches Hilfsmittel
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# ?, bewährte Mittel
# ?, nötige Rechtssicherheit
# ?, sogenannte Imsi-Catcher
# ?, wirksame Instrumente
# ?, rechtsstaatliche Anforderungen
# ?, Befugnis
# ?, Gesetzentwurf
# ?
7. ++ (IR)
Auch die Leiterin der JVA Köln, Frau Angela Wotzlaw, formulierte in ihrer Laudatio zukunftsorientiert: "Wir verstehen die Auszeichnung als Anerkennung und Verpflichtung, die Suizidprävention auch künftig als wesentlichen Bestandteil eines verantwortungsvollen und humanen Justizvollzugs weiterzuentwickeln."
Über die Suizidprävention im Justizvollzug:
Herzstück des 2022 modernisierten Konzepts der Suizidprävention im nordrhein-westfälischen Justizvollzug ist die Ernennung von Suizidpräventionsbeauftragten in allen Anstalten.
Diese Beauftragten - vollzugserfahrene Psychologen mit umfangreicher Fachschulung - sind für die Erstellung anstaltsbezogener Präventionskonzepte, die regelmäßige Schulung aller Bediensteten, die Überprüfung suizidpräventiver Strukturen sowie die systematische Aufarbeitung stattgefundener Suizide und Suizidversuche in Suizidkonferenzen zuständig.
Suizidgefährdete Gefangene werden intensiv je nach Gefährdungsgrad in verschiedenen Stufen betreut.
Die Qualitätssicherung erfolgt über jährliche Kurzberichte der Suizidpräventionsbeauftragten, die vom Fachreferat im Justizministerium ausgewertet und in der Landesarbeitsgruppe Suizidprävention sowie auf jährlichen Dienstbesprechungen erörtert werden.
Datum: 2026-07-10;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/anerkennung-fuer-innovative-suizidpraeventionsarbeit-jva-koeln-ausgezeichnet;
Themen: Suizidpräventionsabteilung der JVA
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# ?
8. ++ (IR)
Für die Opfer sind die Auswirkungen häufig schwerwiegend und reichen von psychischen Auffälligkeiten wie Depression, Angst und Essstörungen bis hin zur Suizidgefährdung und selbstverletzendem Verhalten.
Datum: 2021-06-15;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerin-scharrenbach-aufklaeren-und-informieren-landesregierung-nordrhein;
Themen: landesweite Kampagne
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