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Zeit ihres Lebens war die gebürtige Nordrhein-Westfälin ihrem Land verbunden: Als Professorin in Bochum und Dortmund, als Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit, als langjährige Bundestagspräsidentin in Bonn sowie als langjähriges Mitglied der Ministerehrenkommission.
Aber auch nach ihrem Ausscheiden aus der aktiven Politik blieb Rita Süssmuth engagiert.
Sie setzte sich für das Verhältnis Deutschlands zu Frankreich und Polen ein, war Vordenkerin für ein Deutschland als Einwanderungsland und engagierte sich im Kampf gegen den Antisemitismus.
Rita Süssmuth war Wegbereiterin für gesellschaftliche Entwicklungen und demokratische Veränderungen.
2011 wurde sie mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet, seit 2021 würdigt das Land ihr großes gesellschaftliches und wissenschaftliches Wirken mit der Verleihung des Rita Süssmuth-Forschungspreises an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit hervorragenden Arbeiten mit Geschlechterbezug.
Datum: 2026-02-01;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerpraesident-hendrik-wuest-zum-tod-von-prof-dr-rita-suessmuth;
Themen: Präsidentin des Deutsche
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