1. +++ (SEM)

Von dort aus hat sich die Tierseuche in den darauffolgenden Jahren in Osteuropa ausgebreitet.
2014 waren die Länder Ukraine, Weißrussland sowie die EU-Mitgliedsstaaten Litauen, Polen, Lettland und Estland betroffen.
Im Juni 2017 meldete die Tschechische Republik den ersten Fall von ASP in der Wildschweinpopulation, später Rumänien.
Im April 2018 erreichte die ASP Ungarn, Ende August 2018 gab es erste Meldungen aus Bulgarien, im September 2018 wurde ASP erstmals bei Wildschweinen in Belgien nachgewiesen.

Datum: 2019-07-11; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/afrikanische-schweinepest-land-mahnt-weiterhin-zur-achtsamkeit;
Themen: Achtsamkeit # ?, afrikanische Schweinepest # ?, Reisende # ?, richtiges Verhalten # ?, Tierseuche # ?, Touristen # ?, Erreger # ?, Ausbruch # ?, Verbraucherschutz # ?, Jahre in Osteuropa # ?

2. +++ (SEM)

Am vergangenen Wochenende wurde das Virus ebenfalls in einem Schweinemastbetrieb im Landkreis Uckermark nachgewiesen.
Seit Ende Mai dieses Jahres ist auch Baden-Württemberg von dem ASP-Geschehen betroffen.
Dort wurde das Virus bislang nur in einem Hauschweinebestand, aber nicht in der Wildschweinpopulation vorgefunden.
Mit dem Ausbruch in Niedersachsen ist ein weiteres landwirtschaftsstarkes Bundesland mit der Tierseuche konfrontiert.

Datum: 2022-07-04; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/gefahr-der-ausweitung-der-afrikanischen-schweinepest-niedersachen-ist-weiterhin;
Themen: afrikanische Schweinepest # ?, Tierseuche in Niedersachsen # ?, Niedersachen # ?, Einschleppung # ?, Auftreten # ?, Ausbruch in Niedersachsen # ?, Biosicherheitsmaßnahmen des Hausschweinebestands # ?, Hauschweinbestände # ?, Hauschweinebestand # ?, landwirtschaftsstarkes Bundesland # ?

3. +++ (SEM)

Die Tierseuche hat sich in den vergangenen Jahren in zahlreichen europäischen Ländern ausgebreitet und hat auch Deutschland erreicht.
Auch in Nordrhein-Westfalen ist die Gefahr der Einschleppung der ASP weiterhin gegeben.
Silke Gorißen, Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen: "Bei einem weiteren guten Mastjahr und günstigen klimatischen Bedingungen rechnen wir damit, dass die Wildschweinpopulation schnell wieder ansteigt - und damit auch das Risiko der Afrikanischen Schweinepest.
Deswegen ist es notwendig, die Zahl der Wildschweine in Nordrhein-Westfalen weiterhin zu regulieren.
Selbstverständlich gilt bei der Jagd von Schwarzwild auch in Zukunft der wichtige Muttertierschutz.

Datum: 2023-01-25; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/jagd-von-wildschweinen-weiterhin-ganzjaehrig-moeglich;
Themen: Landesjagdzeitenverordnung # ?, Forschungsstelle # ?, Tierseuche # ?, Landesforst # ?, Schonzeitaufhebung # ?, Schwarzwildnachwuchs # ?, Wildschadenverhütung von Nordrhein-Westfalen # ?, erkennbare Probleme # ?, ganzjährige Aufhebung # ?, gerade Wildschweine # ?

4. +++ (SEM)

Auch beim Damwild wurde mit 5.394 Stück der bisherige Rekord aus dem Jahr 2013/2014 (4.853) deutlich überschritten.
Beim Rehwild überstieg die Strecke mit 105.094 Stück erstmals die Marke von 100.000.
Das Management der Wildschwein-Population über die Jagd hat eine besondere Bedeutung, um eine Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern.
Als zusätzliche Unterstützung und zur Prävention vor Wildschäden, beabsichtigt die Landesregierung, im Vorgriff auf die Änderung des Bundesjagdgesetzes zeitnah die Bejagung von Schwarzwild auch mit Hilfe von Nachtzielgeräten zu ermöglichen.
Zudem übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen weiterhin auch die Kosten für die Trichinen-Untersuchungen.

Datum: 2020-12-02; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/jagdstrecke-nordrhein-westfalen-erreicht-hoechstwerte;
Themen: Höchstwerte # ?, Damwild # ?, Hege # ?, Rotwild # ?, Rehwild # ?, Jägerinnen # ?, Wildbestand # ?, letzte Jagdperiode # ?, Jagdstreckenstatistik # ?, Schwarzwildstrecke # ?

5. +++ (SEM)

Rund 40 Prozent weniger Schwarzwild
Beim Schwarzwild wird eine Streckenmeldung von 29.991 Stück verzeichnet - und damit ein signifikanter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um knapp 40 Prozent.
Ein solcher Rückgang kann zyklischen Schwankungen in der Wildschweinpopulation unterliegen und in der nächsten Jagdperiode wieder ansteigen.
Der Einsatz der Jägerschaft, den Schwarzwildbestand weiterhin zu bejagen, soll auch aus Gründen des Schutzes vor Tierseuchen wie der Afrikanischen Schweinepest (ASP) fortgesetzt werden.
Die Seuche ist auch für Schwarzwild mit großem Tierleid verbunden und endet für Wildschweine oft tödlich.

Datum: 2024-01-04; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/jagdzahlen-20222023-jagdstrecke-weiterhin-auf-hohem-niveau;
Themen: Jägerinnen # ?, Jagdstrecke # ?, Jägerschaft # ?, alljährliche Jagdstreckenstatistik # ?, hohe Trockenheit # ?, Borkenkäferfraß # ?, Muffelwild # ?, Sikawild # ?, Rehwild # ?, Wald der Zukunft # ?

6. +++ (SEM)

Das heißt: Die Population wüchse rasant, würde sie nicht bejagt.
Weil Schwarzwild auch ein wesentlicher Überträger der Afrikanischen Schweinepest sein kann, werden Wildschweine von der nordrhein-westfälischen Jägerschaft weiterhin intensiv bejagt.
Um das aktive Management der Wildschweinpopulation zu fördern und die gute Präventionsarbeit fortzusetzen, übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen weiterhin die Kosten für die Untersuchungen der erlegten Wildschweine auf Trichinen.
So kann das Fleisch ohne gesundheitliche Bedenken in den Handel gelangen und verzehrt werden.
Invasive Arten zum Schutz von Flora und Fauna begrenzen

Datum: 2024-11-03; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/jagdzahlen-20232024-erneut-gestiegen-jaegerschaft-ist-wichtiger-partner-fuer;
Themen: Hege # ?, Fauna # ?, neue kostenlose Broschüre # ?, jährliche Jagdstreckenstatistik # ?, afrikanische Schweinepest # ?, landschaftliche Verhältnisse # ?, Population # ?, Tierseuchen # ?, Jagdstrecke # ?, Bejagung # ?

7. +++ (SEM)

Nachdem die ASP 2007 nach Georgien eingeschleppt worden war und sich von dort in die Nachbarländer ausgebreitet hat, trat sie 2014 das erste Mal in den baltischen Staaten und Polen auf.
In Deutschland wurde die ASP erstmals am 10. September 2020 in Brandenburg bei einem Wildschwein festgestellt.
Vor einem Jahr war die Infektion erstmalig bei einem Wildschwein in Hessen nachgewiesen worden und hat sich seither auch im Länderdreieck zwischen Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg in der Wildschweinpopulation ausgebreitet.

Datum: 2025-06-14; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/feststellung-der-afrikanischen-schweinepest-asp-bei-einem-wildschwein-im-kreis;
Themen: totes Wildschwein # ?, afrikanische Schweinepest # ?, Kreis # ?, Bundesforschungsinstitut # ?, Biosicherheitsmaßnahmen # ?, Tiergesundheit # ?, Nachweis # ?, Infektion # ?, Hygieneschleusen # ?, Restriktionszone # ?

8. +++ (SEM)

In den betroffenen Kreisen gilt beispielsweise grundsätzlich, dass ausgewiesene Wege nicht verlassen werden dürfen.
Hunde dürfen nicht frei herumlaufen.
Wichtig ist es, in der infizierten Zone jegliche Beunruhigung der Wildschweinpopulation zu vermeiden.
Die konkrete Ausdehnung der Restriktionszonen sowie die dortigen Vorgaben sind den regelmäßig aktualisierten Allgemeinverfügungen der betroffenen Landkreise zu entnehmen.
Hier sind interaktive Karten mit Suchfunktionen hinterlegt: https://kreis-olpe.de/output/download.php?

Datum: 2025-06-18; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/zum-schutz-gegen-die-afrikanische-schweinepest-landesweites-asp-monitoring-bei;
Themen: Kreis # ?, Jagdbezirke # ?, infizierte Zone # ?, Jagdausübungsberechtigte # ?, Allgemeinverfügungen # ?, Jägerinnen # ?, Schwarzwildpopulation in Nordrhein-Westfalen # ?, Tupferprobe # ?, Veterinäre des Kreises # ?, ansteckende Tierseuche # ?

9. +++ (SEM)

Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie der Kreis Olpe bitten darum, bei Totfunden weiterer Tiere direkt das zuständige Kreisveterinäramt zu informieren, das unmittelbar die Bergung der gefundenen Tiere übernimmt.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es aufgrund der erlassenen Allgemeinverfügung untersagt ist, selbstständig innerhalb der infizierten Zone nach Wildschweinen zu suchen beziehungsweise als Jagdausübungsberechtigter Schwarzwild zu erlegen beziehungsweise dann selbst zu bergen.
Wichtig ist es, in der infizierten Zone jegliche Beunruhigung der Wildschweinpopulation zu vermeiden.
Daher gelten eine sofortige Jagdruhe und eventuell auch sonstige Einschränkung von Ernte- und Forstarbeiten.
Die konkrete Ausdehnung der infizierten Zone sowie die dortigen Vorgaben sind den regelmäßig aktualisierten Allgemeinverfügungen der betroffenen Landkreise zu entnehmen.

Datum: 2025-06-25; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/afrikanische-schweinepest-im-kreis-olpe-drei-weitere-verendete-wildschweine;
Themen: infizierte Zone # ?, afrikanische Schweinepest # ?, Zug der Suche # ?, Wildschweine # ?, Erntearbeiten # ?, Forstarbeiten # ?, geltende Allgemeinverfügungen # ?, sofortige Jagdruhe # ?, sonstige Einschränkung # ?, Nähe von Totfunden # ?

10. +++ (SEM)

Dabei gibt es zwei Systeme: Kleinfänge und Netzfänge.
Bei den Saufängen handelt es sich um etablierte Fangsysteme für die Entnahme von Wildschweinen.
Die Fallen ermöglichen es, die Wildschweinpopulation störungsarm zu senken.
Beide Systeme wurden bereits in anderen Bundesländern eingesetzt.
Suche mit Suchtrupps und Drohnen

Datum: 2026-02-06; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/mit-vereinten-kraeften-gegen-die-afrikanische-schweinepest-land-unterstuetzt;
Themen: betroffene Gebiete # ?, Tierseuchenkasse # ?, Schwarzwildbejagung # ?, Jägerinnen # ?, Wildschweinbestände # ?, Drohnen # ?, zusätzliche finanzielle Unterstützung # ?, landesweites Monitoring # ?, Beihilfen # ?, Hausschweinebestände # ?

11. +++ (SEM)

Die Kreise Olpe, Siegen-Wittgenstein und der Hochsauerlandkreis werden die weitere ASP-Schutzzäunung in der Sperrzone II im Laufe dieser Woche durch Allgemeinverfügungen anordnen.
Unverändert sind täglich Suchteams mit speziell ausgebildeten Kadaverspürhunden im ASP-Gebiet im Einsatz, zudem helfen Drohnen bei der Erfassung von Wildschweinen.
Die verstärkte Bejagung von Wildschweinen zur Reduktion der Wildschweinpopulation erfolgt - mit Ausnahme von Gebieten mit aktuellen Funden, in denen Jagdruhe gilt - innerhalb des Ausbruchsgebietes.
Seit dem Erstfund eines an der ASP verendeten Wildschweins bei Kirchhundem im Kreis Olpe im Juni 2025 werden im Zuge eines landesweiten Monitorings erlegte und tot aufgefundene Wildschweine auf ASP-Viren untersucht.
Mittlerweile sind hierbei landesweit rund 44.400 Tiere negativ untersucht worden.

Datum: 2026-04-15; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/afrikanische-schweinepest-zusaetzlicher-asp-schutzzaun-fuer-die-sperrzone-ii;
Themen: africanische Schweinepest # ?, Bejagung # ?, Allgemeinverfügungen # ?, Gebiet des Infektionsgeschehens # ?, südwestfälischer Raum # ?, Tierseuche # ?, Infektionsgeschehen # ?, Jagdruhe # ?, Reduktion der Wildschweinpopulation # ?, aktuelle Funde # ?

12. +++ (SEM)

Bei der Bejagung kommen auch spezielle Fallen zum Einsatz.
Laut Landesamt für Verbraucherschutz und Ernährung NRW (LAVE) sind derzeit über 30 Fallen im Einsatz, die durch die landeseigene Jagdeinheit ASP im Kerngebiet und in der Sperrzone II betreut werden.
Diese Fallen ermöglichen es, die Wildschweinpopulation störungsarm zu senken.
Beide Systeme wurden bereits in anderen Bundesländern eingesetzt.
Weitere Fallen werden zeitnah aufgestellt.

Datum: 2026-04-30; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/land-nordrhein-westfalen-erhoeht-unterstuetzung-der-kreise-bei-der-bejagung-von;
Themen: Schwarzwild # ?, Kerngebiet # ?, Aufwand für Jagd # ?, Erlegung # ?, Unterstützung für Kreise # ?, Restriktionszonen # ?, Beprobung # ?, Sperrzone # ?, Wildschweinpopulation # ?, betroffene Gebiete # ?

13. ++ (IR)

Im umzäunten Kerngebiet laufen bereits von den Kreisen koordinierte jagdliche Maßnahmen, um die Wildschweinpopulation im Kerngebiet möglichst umfangreich zu verringern.

Datum: 2025-10-01; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/afrikanische-schweinepest-kreis-olpe-staerkt-schutzzaeune-um-das-kerngebiet-des;
Themen: Wildschweine # ?, Wald # ?, Zaun # ?, Kerngebiet des Ausbruchsgeschehens # ?, Nähe von Heinsberg # ?, finanzielle Aufwände # ?, sogenannte Billigkeitsrichtlinie # ?, afrikanische Schweinepest # ?, Schutzzäune # ?, betroffene Zone # ?