1. +++ (SEM)
Nach mehr als 170 Jahren scheint Nordrhein-Westfalen wieder Wolfs-Land zu werden.
Darauf deuten Wolf-Spuren im Kreis Minden-Lübbecke hin, die Ende Dezember an der niedersächsischen Grenze im Oppenweher Moor gesichert wurden.
Das Labor für Wildtiergenetik des Senckenberg-Institutes in Gelnhausen, das als nationales Referenzzentrum für genetische Analysen bei Wolf und Luchs auf derartige Nachweise spezialisiert ist, hat die DNA-Proben jetzt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einem Wolf zugeordnet.
Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen
Nach mehr als 170 Jahren scheint Nordrhein-Westfalen wieder Wolfs-Land zu werden.
Datum: 2015-01-23;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-remmel-rueckkehr-des-wolfes-ist-ein-gutes-zeichen-fuer-den-naturschutz;
Themen: Wölfe
# ?, DNA-Proben
# ?, Wolfsland
# ?, dauerhafte Rückkehr
# ?, einzelner Wolf
# ?, Wildtiergenetik
# ?, nationales Referenzzentrum
# ?, genetische Analysen
# ?, natürliche Rückkehr
# ?, Luchs
# ?
2. +++ (SEM)
Das nordrhein-westfälische Umweltministerium bestätigte nun, dass im Kreis Siegen-Wittgenstein am 22. Januar 2015 eine Wildkamera in einem Waldgebiet einen Wolf festgehalten hat.
Geprüft wurden die Bilder durch das "Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland" (LUPUS) in Spreewitz.
Zur weiteren Abklärung der Ergebnisse wurden Speichelproben zur Untersuchung an das Labor für Wildtiergenetik des Senckenberg-Institutes in Gelnhausen überstellt, das als nationales Referenzzentrum für genetische Analysen bei Wolf und Luchs auf derartige Nachweise spezialisiert ist.
Dort wird nun eine DNA-Analyse vorgenommen.
Sollten ausreichend verwertbare DNA-Spuren vorhanden sein, könnten sich aus den Ergebnissen etwa feststellen lassen, ob es sich im Kreis Siegen-Wittgenstein um dasselbe Tier handelt, dass bereits Ende Dezember im Kreis Minden-Lübbecke identifiziert wurde.
Datum: 2015-01-30;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/umweltministerium-bestaetigt-weiteren-wolfs-nachweis-nordrhein-westfalen;
Themen: Wildkamera
# ?, Waldgebiet
# ?, DNA-Analyse
# ?, Wölfe
# ?, nordrhein-westfälisches Umweltministerium
# ?, Tier
# ?, Rückkehr
# ?, Speichelproben der Untersuchung
# ?, Wolfsforschung
# ?, bestätigter Wolf
# ?
3. +++ (SEM)
Am 11., 20. und am 22. Oktober 2021 wurde im Wolfsgebiet Schermbeck jeweils ein Kleinpferd (Pony) gerissen, ein weiteres wurde am 21. Oktober am Hinterlauf verletzt.
Durch Genetikproben konnten in allen vier Fällen Wölfe als Verursacher nachgewiesen werden.
Wie das für das Wolfsmonitoring zuständige Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz nach Analysen des Senckenberglabors für Wildtiergenetik in Gelnhausen mitteilte, konnte für die Übergriffe am 20. und 21. Oktober erstmals der männliche Wolf GW1587m als Verursacher nachgewiesen werden.
Für die Riss-Vorfälle am 11. und 22. Oktober konnte kein bestimmtes Wolfsindividuum nachgewiesen werden, sicher ist allerdings, dass es sich um Wolfsrisse handelt.
Die genetischen Analysen weiterer Rissproben vom 29. Oktober und 3. November sind noch in der Bearbeitung.
Datum: 2021-11-09;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/wolfsgebiet-schermbeck-entnahme-von-woelfen-derzeit-weiterhin-keine-option;
Themen: Übergriffe
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# ?, Bearbeitung
# ?, Einklang
# ?, Fohlenpferdehaltungen
# ?, Genetikproben
# ?