1. +++ (SEM)

"Wir sind zwar nicht so stark betroffen wie beispielsweise Mecklenburg-Vorpommern, aber wegen der anhaltenden Trockenheit sind Ernte-Einbußen auch in einigen Regionen Nordrhein-Westfalens zu befürchten.
Darüber hinaus hat die Trockenheit in den zurückliegenden Wochen auch auf dem Grünland und im Futterbau in vielen Teilen Nordrhein-Westfalens zu einer Stagnation des Wachstums geführt, was zu Futterengpässen führen kann", sagte Ministerin Heinen-Esser nach dem Gespräch.
Aufgrund der Witterungsbedingungen hat die Ernte von Wintergerste und Winterraps bereits etwa zwei Wochen früher als üblich begonnen.
Die Landwirtschaftskammer rechnet witterungsbedingt mit Ernteeinbußen bei Getreide, Raps, Ackerbohnen und Futtererbsen zwischen zehn und 30 Prozent im Vergleich zu einem normalen Erntejahr.
Auch Menge und Qualität des Futters vom Grünland werden erheblich geringer sein.

Datum: 2018-07-12; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/anhaltende-trockenheit-laesst-ernteeinbussen-befuerchten;
Themen: Ernteeinbußen # ?, anhaltende Trockenheit # ?, andauernde Trockenheit # ?, Ernteerträge # ?, Plenarsitzung # ?, Landwirtschaftskammer # ?, Grünland # ?, Rand # ?, Wochen # ?, Landwirtschaftsministerin # ?

2. +++ (SEM)

"
Dass landwirtschaftliche Betriebe schon heute einen großen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt leisten, demonstriert unter anderem ein Ackerbaubetrieb auf dem Meßdorfer Feld in Bonn.
Vis-á-vis des Bundeslandwirtschaftsministeriums und des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes baut Landwirt Josef Berg auf 90 Hektar in Bohnen, Erbsen, Raps, Wintergerste, Winterweizen, Braugerste und wahlweise Luzerne oder Kleegras an.
Seit 2007 werden zudem Blühstreifen auf wechselnden Flächen angelegt, gefördert durch die Stiftung Rheinische Kulturlandschaft.
Ziel ist ein 20.000 Kilometer langes blühendes Band durch Nordrhein-Westfalen Im Jahr 2019 haben in Nordrhein-Westfalen alleine über Agrarumweltmaßnahmen 3.144 Betriebe einen Förderantrag für 6.133 Hektar Blüh- und Schonstreifen gestellt.

Datum: 2020-06-05; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/bluehstreifen-foerdern-agrarumweltmassnahmen-staerken;
Themen: Biodiversitätsberatung # ?, Blühstreife # ?, Förderung für Agrarumweltmaßnahmen # ?, gesunde Natur # ?, biologische Vielfalt # ?, Wertschöpfung # ?, Verstetigung # ?, großer Beitrag # ?, Umweltschutz # ?, Ökolandbau # ?

3. +++ (SEM)

Insgesamt 3,86 Millionen Tonnen an Weizen, Roggen, Gerste, Hafer und Triticale konnten die nordrhein-westfälischen Landwirte und Landwirtinnen in diesem Jahr einfahren.
Landwirtschaftsminister Johannes Remmel freute sich über das gute Erntewetter im Sommer: "Die Qualität des Getreides ist überwiegend gut und die warme und trockene Witterung der letzten Wochen hat dafür gesorgt, dass die Ernte trocken eingebracht werden konnte."
Einzig der Februar brachte ein paar Probleme mit sich, wie der Präsident der Landwirtschaftskammer NRW Johannes Frizen erläuterte: "Vor allem in den Übergangs- und Höhenlagen Westfalens erfroren im Februar 30.000 Hektar Wintergerste und 35.000 Hektar Winterweizen.
Diese Flächen mussten mit Sommergetreide oder Mais neu ausgesät werden", so Frizen.
Segen und Fluch zugleich für die Landwirtschaft sind die steigenden Getreidepreise.

Datum: 2012-08-27; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/erntebilanz-2012-ertraege-liegen-deutlich-ueber-dem-vorjahr;
Themen: steigende Getreidepreise # ?, Ernteerträge # ?, warme trockene Witterung # ?, Gerste # ?, Hafer # ?, Roggen # ?, Weizen # ?, Triticale # ?, Vorjahr # ?, Brot # ?

4. +++ (SEM)

"Vor allem eine ungleiche Verteilung der Niederschläge hat in diesem Jahr dazu geführt, dass je nach Anbauregion gute und weniger gute Erträge erwirtschaftet werden konnten", erläuterte Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking bei einem Besuch einer bäuerlichen Genossenschaft in Erkelenz.
"Im Vergleich mit anderen Bundesländern haben wir hier in NRW in den meisten Fällen aber noch Glück gehabt.
So konnte zumindest beim Winterweizen und bei der Wintergerste das Vorjahresergebnis knapp erreicht werden.
" Vor allem der Mai sei ungewöhnlich heiß und trocken gewesen, betonte die Ministerin.
Für die Ernte wäre zu dieser Jahreszeit kühl und nass besser gewesen, da dieser Monat die Hauptvegetationszeit für die Pflanzen darstellt.

Datum: 2017-09-08; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/getreideernte-2017-wetterkapriolen-sorgen-fuer-regional-stark-unterschiedliche;
Themen: Vorjahresergebnis # ?, außergewöhnliches Naturereignis # ?, Wetterlage # ?, Äpfel # ?, Wintergerste # ?, Minus # ?, Landwirte # ?, Anbauregion # ?, Bäuerinnen in Nordrhein-Westfalen # ?, Börse in Chicago # ?

5. +++ (SEM)

Der Flächenertrag von Winterweizen, der wichtigsten Brotgetreideart in Nordrhein-Westfalen, liegt mit 8,7 Tonnen pro Hektar Anbaufläche um 12,2 Prozent höher als 2021.
Enorm zulegen konnte auch der Sommerweizen mit einem Plus von rund 22 Prozent auf sechs Tonnen pro Hektar.
Bei der Wintergerste sind es mit 7,9 Tonnen je Hektar rund 9 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Sommergerste verzeichnet mit 5,9 Tonnen ebenfalls ein überdurchschnittliches Ergebnis, das um 20 Prozent über dem Ergebnis des Jahres 2021 liegt.
Weitere Ergebnisse:

Datum: 2022-08-22; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/gute-getreideernte-nordrhein-westfalen-hoechste-weizenernte-seit-2016;
Themen: Hektar # ?, vorläufiges Ergebnis # ?, Zuckerrüben # ?, Mais # ?, Kartoffeln # ?, Rapsernte # ?, Wasserversorgung # ?, Vorjahr # ?, Nährstoffversorgung # ?, gute Getreideernte # ?

6. +++ (SEM)

Zusätzlich dürfen ökologisch wirtschaftende Betriebe konventionelles Raufutter verfüttern.
Zu den Ergebnissen im Einzelnen
Bei den Getreideerträgen hat Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu anderen Bundesländern im Osten und Norden Deutschlands verhältnismäßig wenig Verluste im Vergleich zu den Vorjahren zu verzeichnen: Ermittelt wurden Erträge von 79,8 Dezitonnen (dt) pro Hektar bei Winterweizen, 64,1 dt bei Roggen, 69,5 dt bei Wintergerste, 64,2 dt bei Triticale und 56,1 dt bei Hafer.
Dies sind ähnlich niedrige Erträge wie in den Vorjahren 2016 und 2017.
Auch in den vorangegangenen Jahren waren schlechte Witterungsbedingungen Ursache niedriger Ernten.

Datum: 2018-08-20; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-legt-ergebnisse-zur-erntebilanz-2018-vor;
Themen: Erntebilanz in Nordrhein-Westfalen # ?, Getreideerträge # ?, Zuckerrüben # ?, Umweltwirtschaftsministerium # ?, Landwirtschaftsministerium # ?, Mais # ?, bundesweite Notsituation # ?, Erntesituation # ?, anhaltende Dürre # ?, Ergebnisse # ?

7. +++ (SEM)

Die Qualität des Getreides ist überwiegend zufriedenstellend bis gut.
Die Getreidepreise liegen jedoch mit 155 bis 162 Euro pro Tonne bei Brotweizen bzw. 150 bis 170 Euro bei Futterweizen unterhalb der Erwartungen der Erzeuger.
Bei Wintergerste (7,65 Tonnen pro Hektar) und Triticale (7,02 t/ha) lagen die Erträge im Landesschnitt knapp über dem fünfjährigen Mittel.
Bei den übrigen Getreidearten konnten Erträge zwischen 4,2 Prozent (Winterweizen, 8,16 t/ha), 6,7 Prozent (Roggen, 6,19 t/ha) und 10,8 Prozent (Hafer, 4,94 t/ha) unter dem fünfjährigen Mittel festgestellt werden.
Dabei gibt es jedoch sehr große regionale und einzelbetriebliche Unterschiede.

Datum: 2019-08-21; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-legt-ergebnisse-zur-erntebilanz-2019-vor;
Themen: besondere Ernteermittlung # ?, wichtige Feldfrüchte # ?, Schätzungen # ?, Kartoffeln # ?, Erntemengen # ?, Folge von Witterungsbedingungen # ?, Vergleich des Mittels # ?, Winterfutter # ?, Zunahme der Anbaufläche # ?, einzelne Schläge # ?

8. +++ (SEM)

Lokale Aussagen zur Erntebilanz sind auf Grundlage der landesweiten Daten nicht möglich.
Weizenernte über dem Durchschnitt Im Ergebnis liegen in Nordrhein-Westfalen die Flächenerträge bei Winterweizen mit 86,2 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha) um 5,5 Prozent höher als im Vorjahr und 3,2 Prozent über dem langjährigen Mittel.
Hingegen gingen die Erträge bei Wintergerste (70,8 dt/ha, minus 8 Prozent gegenüber Vorjahr, minus 7,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Winterroggen (62,1 dt/ha, minus 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 3,9 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel), Triticale (61,2 dt/ha, minus 11,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 11,2 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel) und Hafer (44,0 dt/ha, minus 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, minus 17,6 Prozent gegenüber dem langjährigen Mittel)
zurück.
"Neben der Menge spielt natürlich auch die Qualität der Ernte eine wichtige Rolle.

Datum: 2020-08-21; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-legt-erntebilanz-2020-vor;
Themen: Erntebilanz # ?, Grünland # ?, Beregnung # ?, gute Böden # ?, vorläufige Ergebnisse # ?, Hitze # ?, Winterweizen # ?, Qualitäten # ?, Wintergerste # ?, Landwirtinnen # ?

9. +++ (SEM)

Die Getreideernte zog sich erstmals seit Jahren wieder über einen langen Zeitraum hin und war durch Lagergetreide und nicht vollständig abgereiftes Stroh für die Mähdrescher auch technisch anspruchsvoll.
Bei der in Nordrhein-Westfalen wichtigsten Brotgetreideart, dem Weizen, lagen die Erträge um 8,2 Prozent unter denen des Vorjahres und 4,0 Prozent unter dem mehrjährigen Mittel.
Die Wintergerste als wichtigste Futtergetreideart konnte von ihrer früheren Abreife und den dort vorherrschenden, etwas besseren Witterungsbedingungen profitieren und lag um 4,3 Prozent über dem Vorjahresergebnis bzw. 1,1 Prozent unter dem mehrjährigen Mittel.
Von der kühl-feuchten Frühjahrswitterung profitierte vor allem das Grünland mit gutem Massenwachstum.
Ausbleibende Trockenphasen sorgten dafür, dass das Wachstum der Gräser auch im Sommer kaum unterbrochen wurde, so dass der zweite und dritte Schnitt für Grassilage häufig zügig aufeinander folgen konnten.

Datum: 2021-08-29; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/vorlaeufige-erntebilanz-nordrhein-westfalen-2021;
Themen: Wetter der Landwirtschaft # ?, vorläufige Erntebilanz # ?, überdurchschnittliche Getreideernte # ?, vorläufige Ergebnisse # ?, Erwartungen # ?, Feldfutter # ?, Gesamterntebilanz # ?, Gesamterntemenge # ?, Grassilage # ?, Lagergetreide # ?

10. +++ (SEM)

Die Bedeutung von Weizen ist in Nordrhein-Westfalen groß: Winterweizen wächst auf knapp jedem vierten Acker und ist auf rund 237.000 Hektar Anbaufläche die mit Abstand wichtigste Getreideart im Land.
Bis zum einsetzenden Regen waren im Rheinland rund 70 Prozent der Flächen geerntet, während am Niederrhein, im Münsterland und Ostwestfalen noch mindestens 70 Prozent der Bestände auf dem Feld standen.
Wintergerste wurde auf 138.000 Hektar angebaut.
Diese Ernte konnte weitestgehend vor den Niederschlägen abgeschlossen werden.
Die Erträge liegen teilweise deutlich über dem langjährigen Mittel.

Datum: 2023-08-28; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/erst-hitze-dann-viel-regen-schwierige-ernte-nordrhein-westfalen-im-jahr-2023;
Themen: nasses Frühjahr # ?, Roggen # ?, Winterweizen # ?, Mais # ?, Regenphase # ?, Wintergerstenernte # ?, anhaltende Feuchtigkeit # ?, anhaltende Niederschläge # ?, belastbare Zahlen # ?, besonderer Kraftakt # ?

11. +++ (SEM)

Bei Winterweizen, der nach wie vor wichtigsten Getreideart mit der größten Anbaufläche in Nordrhein-Westfalen, liegt der Durchschnittsertrag mit etwa 7,1 Tonnen pro Hektar unter den Ergebnissen der vergangenen 30 Jahre.
Im fünfjährigen Mittelwert hat sich der Winterweizenertrag um 15 Prozent verringert.
Auch bei Roggen mit 5,8 Tonnen pro Hektar und Wintergerste mit 7,0 Tonnen pro Hektar waren die Erträge deutlich unterdurchschnittlich.
Besser sieht es bei den Sommergetreiden aus: So konnte bei Hafer mit mehr als 5,5 Tonnen pro Hektar deutlich mehr als in den Vorjahren geerntet werden.
Kammerpräsident Werring: Viele Flächen nicht befahrbar

Datum: 2024-08-22; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/viel-regen-wenig-sonne-2024-sind-die-nordrhein-westfaelischen-getreideertraege-pro;
Themen: Hektar # ?, Pflanzenschutzmittel # ?, Anbaudiversifizierung # ?, herausforderndes Anbaujahr # ?, bisherige Kartoffelernte # ?, vorläufige Ernteergebnisse # ?, nordrhein-westfälische Landwirtinnen # ?, teilnehmende Betriebe # ?, deutliche Vereinfachungen # ?, vielfältige Kulturen # ?

12. +++ (SEM)

Im fünfjährigen Mittelwert hat sich der Winterweizenertrag um rund 11 Prozent gesteigert.
Im Vergleich zum verregneten Erntejahr 2024 gibt es hier ein Plus von knapp 30 Prozent.
Auch bei Roggen mit 6,9 Tonnen pro Hektar und Wintergerste mit 8,6 Tonnen pro Hektar waren die Erträge deutlich überdurchschnittlich.
Bei den Sommergetreiden sieht es ebenfalls gut aus: So konnte bei Hafer mit mehr als 5,7 Tonnen pro Hektar nochmals mehr als im guten Vorjahr geerntet werden.
Bisherige Kartoffelernte lässt gute Erträge erwarten

Datum: 2025-08-25; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/erntejahr-2025-getreideernte-nordrhein-westfalen-mit-ueberdurchschnittlichen;
Themen: gute Erträge # ?, überdurchschnittliche Erträge # ?, gute Wachstumsbedingungen # ?, Getreideernte # ?, Ernteprognose # ?, Wetterglück # ?, ausreichende Feuchtigkeit # ?, termingerechte Bestellung # ?, überdurchschnittliche Ernte # ?, Frühkartoffeln # ?

13. +++ (SEM)

"
Für die Getreidebestände erwiesen sich die Niederschläge im Mai und Juni zunächst als wichtige Entlastung nach einem trockenen Frühjahr.
Die anschließenden Hitze- und Trockenphasen führten jedoch zu zum Teil deutlich beschleunigter Abreife, sodass bereits Ende Juni mit der Abernte der Wintergerste begonnen wurde.
Bei Winterweizen, der weiterhin wichtigsten Getreideart mit der größten Anbaufläche in Nordrhein-Westfalen, liegt der Durchschnittsertrag bei rund 8,3 Tonnen je Hektar.
Damit fällt der Ertrag etwa sieben Prozent niedriger aus als im Vorjahr, das wiederum ein Rekordjahr bei der Weizenernte war.

Datum: 2026-08-31; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/hitze-trockenheit-und-schnelle-abreife-trotz-wetterextremen-waren-die;
Themen: Wintergerste # ?, Ernten # ?, neue Schädlinge # ?, wechselhafte Wetterereignisse # ?, Getreidebestände # ?, wichtige Entlastung # ?, trockenes Frühjahr # ?, Hitzephasen # ?, langjähriges Mittel # ?, Starkregen # ?