1. +++ (SEM)

Sobald es genauere weitere Daten gibt erfolgt eine Information der Öffentlichkeit dazu.
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Ein erster genetischer Hinweis auf einen Wolf im Kreis Wesel konnte an einem Schafriss vom 13. April 2018 bei Schermbeck-Bricht erbracht werden.
Mit einem zweiten genetischen Nachweis im Juni dieses Jahres anhand einer Wolfslosung (Kot) konnte ein Wolf individualisiert werden: Es handelt sich um einen weiblichen Abkömmling mit der Kennung GW954f aus der niedersächsischen Wolfsfamilie bei Schneverdingen.
Aufgrund genetischer Ähnlichkeit zum Befund vom 13. April 2018 ist es naheliegend, dass es sich um ein und das selbe Tier handeln kann.

Datum: 2018-09-21; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/land-nordrhein-westfalen-bereitet-sich-auf-seine-erste-wolfregion-vor;
Themen: Forschungsinstitut # ?, Nutztiere # ?, Raum Schermbeck # ?, Weidehalter # ?, Weidetierhalterinnen # ?, Wolf in Wesel # ?, Wolfsfamilie bei Schneverdingen # ?, Wolfshinweise # ?, Wolfslosung # ?, Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen # ?

2. ++ (IR)

Erstes "Wolfsgebiet" am Niederrhein
Nordrhein-Westfalen weist erstes "Wolfsgebiet" am Niederrhein aus
Ministerin Heinen-Esser: "Ab heute können Maßnahmen zum Herdenschutz in Teilen der Kreise Kleve, Wesel, Borken und Recklinghausen sowie der Städte Bottrop und Oberhausen gefördert werden."
1. Oktober 2018 PHB Wolfshund Foto: iStock.com / s-eyerkaufer
Mehrfache Sichtungen, Risse von Schafen und Losungen (Kot), vor allem aber genetische Nachweise legen nahe, dass ein Wolf im Bereich der Gemeinde Schermbeck im Kreis Wesel standorttreu geworden ist.
Die Nachweise verdichten sich dabei auf eine junge Wölfin mit der Kennung GW954f, die ursprünglich aus einer Wolfsfamilie nahe dem niedersächsischen Schneverdingen stammt.

Datum: 2018-10-01; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-weist-erstes-wolfsgebiet-am-niederrhein-aus;
Themen: Wolfsgebiet # ?, Wolfsfamilie # ?, junge Wölfin # ?, Schafe # ?, eigene Stelle # ?, präventiver Herdenschutz # ?, Losungen # ?, genetische Nachweise # ?, europäische Ffh-Richtlinie # ?, Risse # ?

3. ++ (IR)

Im Oktober 2020 wurde ein Wolfsriss eines Ponys auf einer Weide in Bottrop-Kirchhellen registriert, am 4. Januar 2021 wurde ein Pony auf einer Weide ebenfalls in Hünxe tot aufgefunden.
Eine Individualisierung der beteiligten Wölfe war in beiden Fällen nicht möglich.
Wölfe im Wolfsgebiet Schermbeck
1995 wurde der erste Wolf und im Jahre 2000 das erste Rudel in Deutschland nachgewiesen.
2009 erfolgte der erste Nachweis eines einzelnen, durchziehenden Wolfs in Nordrhein-Westfalen.
Im Oktober 2018 wies das Umweltministerium mit dem "Wolfsgebiet Schermbeck" am unteren Niederrhein das erste Wolfsgebiet in Nordrhein-Westfalen aus, nachdem davon auszugehen war, dass eine Wölfin mit der Kennung GW954f im Kreis Wesel standorttreu geworden ist.

Datum: 2021-10-12; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/wolfsgebiet-schermbeck-pony-huenxe-gerissen;
Themen: Pony # ?, Übergriffe # ?, Wolfsriss eines Ponys # ?, erneuter Wolfsübergriff # ?, Sorge # ?, Abstrichproben # ?, DNA-Untersuchung # ?, Halter des Ponys # ?, Kehlbiss # ?, Mitarbeiter von Lanuv # ?

4. ++ (IR)

Ministerin Heinen-Esser: "Hierbei geht es vor allem um die langfristige Perspektive, da auch bei einer theoretischen Auflösung des aktuellen Rudels in Schermbeck damit zu rechnen ist, dass sich früher oder später wieder neue Wölfe in der wild- und waldreichen Region westlich von Wesel ansiedeln."
Hintergrund Im Jahr 2009 wurde der erste Wolf in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen, 2018 erfolgte die erste dauerhafte Ansiedlung eines Wolfs, 2020 gründeten sich die ersten beiden Rudel.
Aktuell sind in Nordrhein-Westfalen sieben Wölfe verteilt auf zwei Wolfsrudel nachgewiesen.
Ein Wolfsrudel lebt im niederrheinischen "Wolfsgebiet Schermbeck", das andere im "Wolfsgebiet Oberbergisches Land" bei Eitorf an der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz.
Während die Wölfe bei Eitorf kaum in Erscheinung treten, kam es im Wolfsgebiet Schermbeck immer wieder zu Übergriffen.
Damit blieb trotz gestiegener Zahl der Wölfe die Anzahl der Übergriffe in etwa gleich, die Zahl der getöteten Tiere nahm ab.

Datum: 2021-02-19; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/wolfsgebiet-schermbeck-ministerin-im-austausch-mit-landraeten-und-buergermeistern;
Themen: Nutztiere # ?, Übergriffe # ?, Shetlandpony # ?, ausreichender Herdenschutz # ?, Landräte # ?, Erscheinung # ?, Wölfin # ?, Dokumentationsstelle # ?, aktuelle Situation # ?, Auffälligkeit # ?

5. ++ (IR)

9. März 2020 PHB Wolf im Wald Foto: pexels.
Nach eingehender Prüfung kommt der Kreis Wesel in Übereinstimmung mit dem Umweltministerium zu der Einschätzung, dem Antrag auf Entnahme und Vergrämung der als "Gloria" bekannten Wölfin mit der offiziellen Kennung GW954f zum jetzigen Zeitpunkt nicht stattzugeben.
Nach eingehender Prüfung kommt der Kreis Wesel in Übereinstimmung mit dem Umweltministerium zu der Einschätzung, dem Antrag auf Entnahme und Vergrämung der als "Gloria" bekannten Wölfin mit der offiziellen Kennung GW954f zum jetzigen Zeitpunkt nicht stattzugeben.
Dieser Einschätzung ist eine intensive Überprüfung durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) zu den Umständen der zurückliegenden Nutztierverluste unter Beteiligung der Wölfin im Wolfsgebiet Schermbeck vorausgegangen.
Der Kreis Wesel ist die zuständige Naturschutzbehörde für das Wolfsgebiet Schermbeck.
"Wir kommen auf Grundlage der Expertise des Landesumweltamtes, nach eingehender eigener Prüfung und in Abstimmung mit dem Umweltministerium zu der vorläufigen Einschätzung, dass eine Entnahme der Wölfin Gloria unter den gegebenen Umständen nicht zu rechtfertigen ist", so Kreis Wesels Landrat Dr. Ansgar Müller.

Datum: 2020-03-09; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/woelfin-gloria-gw954f-im-wolfsgebiet-schermbeck-bleibt-vorerst-weiter-unter;
Themen: Gloria # ?, eingehende Prüfung # ?, Nutztierrisse # ?, Übereinstimmung # ?, offizielle Kennung # ?, Weiden # ?, Umweltministerium # ?, jetziger Zeitpunkt # ?, Tierhalter # ?, Beobachtung # ?

6. ++ (IR)

Als weitere Alternativen wurden mit Unterstützung des Landes und des Kreises Wesel bereits Herdenschutzhunde und nächtliches Aufstallen erfolgreich in Betrieben in Schermbeck realisiert.
Auch losgelöst von Wölfin GW954f sind schon weitere Wölfe nach Nordrhein-Westfalen gekommen und werden weitere folgen.
Mit Blick auf die Rückkehr des Wolfes muss am Ziel an einer ausreichenden Sicherung der Weiden festgehalten werden.
"Gemeinsames Ziel aller Beteiligten muss es sein, sowohl den Wolf, als auch die Weidetiere zu schützen.
An einer Koexistenz von Weidetierhaltung und Wolf führt in Europa kein Weg vorbei.

Datum: 2021-05-06; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/verwaltungsgericht-weist-klage-auf-entnahme-der-woelfin-gw954f-gloria-im;
Themen: Wölfin # ?, Wolf # ?, Ablehnungsbescheid # ?, Entnahme # ?, Weidetierhaltung # ?, Klage # ?, empfohlene Herdenschutzmaßnahmen # ?, Kreis # ?, Einschätzungen # ?, Herdenschutzhunde # ?

7. ++ (IR)

Im Monitoringjahr 2022/2023 wurden in Nordrhein-Westfalen fünf besetzte Wolfsterritorien registriert (Schermbeck, Leuscheid und territoriale Einzeltiere in den Territorien "Hohe Mark", "Dämmerwald" sowie "Ebbegebirge").
Damit lebt in Nordrhein-Westfalen rund ein Prozent des deutschlandweiten Wolfsbestandes.
Wie für alle Bundesländer ist auch für Nordrhein-Westfalen davon auszugehen, dass zusätzlich sporadisch einzelne durchwandernde Wölfe auftreten, die tage- oder wochenweise in Nordrhein-Westfalen verbleiben.
Westmünsterland: Das Fördergebiet Westmünsterland (1.661 km²) hat inklusive der Pufferzone eine Gesamtgröße von 4.090 km² und umfasst Flächen in den Kreisen Borken, Coesfeld, Kleve, Recklinghausen, Wesel sowie den kreisfreien Städten Bottrop, Duisburg, Gelsenkirchen und Oberhausen.

Datum: 2023-09-20; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/land-weitet-herdenschutz-foerderung-aus;
Themen: neue Fördergebiete # ?, Herdenschutzförderung # ?, Förderangebote # ?, Tierhalterinnen # ?, Dümmergeestniederungen # ?, Gesamtgröße # ?, Herdenschutzzäune # ?, Schäferinnen # ?, deutschlandweiter Wolfsbestand # ?, einzelne Tiere # ?