1. +++ (SEM)
Damit können wir Nutztierhaltern fortan Aufwendungen für Schutzmaßnahmen wie zum Beispiel die Anschaffung von elektrifizierten Zäunen oder Herdenschutzhunden ohne Obergrenze erstatten.
Gleiches gilt auch für die Entschädigungen für Nutztierverluste", sagte Umwelt- und Landwirtschaftsstaatssekretär Dr. Heinrich Bottermann.
Dies sei eine sehr gute Nachricht für die Tierhalter und das künftige Zusammenleben mit dem Wolf.
Funktionierende Elektrozäune und Herdenschutzmaßnamen senken die Zahl erfolgreicher Wolfübergriffe erheblich.
Derzeit werden zunehmend wieder mehr Weidetiere aus den Ställen auf die Weiden gebracht.
Datum: 2020-04-22;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/foerderrichtlinien-wolf-fortan-keine-obergrenze-fuer-die-foerderung-von;
Themen: Nutztierverluste
# ?, Wolfsgebiete
# ?, Entschädigungen
# ?, Ausweisung von Schermbeck
# ?, Herdenschutzmaßnamen
# ?, Mittelweile
# ?, Wolf von Tierhaltern
# ?, ausreichender Untergrabeschutz
# ?, einzelne Pufferzone
# ?, elektrische Zäune
# ?
2. ++ (IR)
Nach Westen hin schließt sich das Wolfsgebiet an die bestätigten Vorkommen des Wolfes im Hohen Venn auf belgischer Seite an.
Große Teile des Nationalparks Eifel sind ebenfalls Teil des Wolfsgebietes.
Ziel der großzügigen Abgrenzung ist es, möglichst vielen Nutztierhaltern präventiven Herdenschutz zu ermöglichen.
Die Förderung entspricht dabei dem bundesweiten Standard, der auch in den Bundesländern angewandt wird, die bereits seit Jahren über Wolf-Vorkommen verfügen.
Hintergrund zum Wolf in Deutschland: Der Osten Deutschlands grenzt seit jeher an eine Region, in der der Wolf nie ausstarb.
In der damaligen DDR wurden jedoch alle von Osten her einwandernden Wölfe geschossen, nach dem Zusammenbruch der DDR im Jahre 1989 änderte sich das.
Entsprechend der europäischen FFH-Richtlinie (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) ist der Wolf heute nach Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt (§ 44 BNatSchG), damit genießt der Wolf den höchsten Schutz.
1995 wurde der erste Wolf, im Jahre 2000 das erste Rudel in Deutschland nachgewiesen.
Datum: 2019-07-03;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-weist-mit-dem-wolfsgebiet-eifel-hohes-venn-sein-drittes;
Themen: Schafe
# ?, genetische Nachweise
# ?, europäische Ffh-Richtlinie
# ?, Risse
# ?, Teile des Nationalparks
# ?, Umfeld des Wolfsgebiets
# ?, grenznahe Kulturlandschaft
# ?, umliegende Pufferzone
# ?, Wolfsvorkommen
# ?, bundesweiter Standard
# ?
3. ++ (IR)
Natürliche Rückkehr des Wolfs Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen ist auf die natürliche Rückkehr des Wolfs vorbereitet
Umweltministerium veröffentlicht "Förderrichtlinie Wolf".
Tierhalter erhalten Entschädigungen und Fördergelder, um ihre Herden zu schützen
3. Februar 2017 Wolf in NRW Foto: Jan Preller/Landesbetrieb Wald und Holz NRW
Nordrhein-Westfalen bereitet sich auf die Rückkehr des Wolfs vor.
Datum: 2017-02-03;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-ist-auf-die-natuerliche-rueckkehr-des-wolfs-vorbereitet;
Themen: Umweltministerium
# ?, Rückkehr von Wolf
# ?, Tierrisse
# ?, Wolfsberaterinnen
# ?, Entschädigungsleistungen
# ?, einzelne Wölfe
# ?, Wolfsübergriffe
# ?, Förderrichtlinie
# ?, Schäden
# ?, Rechtssicherheit
# ?
4. ++ (IR)
Über seine am Weidezaun hinterlassenen Haare und eine Gen-analyse wurde er später als Wolf bestätigt.
Sie hat sich nach dem Wolfsbesuch in Höxter zur Luchs- und Wolfsberaterin weiterbilden lassen.
"Unsere Aufgabe liegt in der Öffentlichkeitsarbeit und in der Beratung von Nutztierhaltern und Jägern", erklärte die Försterin und Beraterin Wolff vor dem Gehege in Olderdissen, das ebenfalls der Umweltbildung in Sachen Wolf dient.
Das Land hat mehrere Luchs- und Wolfsberater ausgebildet, zu deren Aufgaben auch die Erstaufnahme von Rissen an Wild- und Nutztieren gehört.
Denn der Wolf kann nicht zwischen seiner natürlichen Beute, dem Wild, und Nutztieren wie Schafen unterscheiden.
Die oftmals beschworene Gefahr für Leib und Leben des Menschen geht vom Wolf aber nicht aus.
Datum: 2014-08-05;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/warten-auf-den-wolf-staatssekretaer-becker-informiert-sich-ueber-die-vorbereitungen;
Themen: natürliche Rückkehr
# ?, Besuch des Wolfsgeheges
# ?, Heimattierpark
# ?, Jungwölfe
# ?, Notfallset
# ?, Wolfsgehege
# ?, neue deutsche Wolfspopulation
# ?, nordrhein-westfälische Grenzen
# ?, schaurige Märchen
# ?, strenger Schutz
# ?
5. ++ (IR)
12. August 2025 PHB Wolf im Wald Foto: pexels.
Nordrhein-Westfalen weitet den Schutz von Weidetieren vor Wolfsübergriffen deutlich aus.
Ab sofort können Tierhalterinnen und Tierhalter von Schafen, Ziegen und Gehegewild in allen Regionen des Landes finanzielle Unterstützung für wolfsabweisende Maßnahmen beantragen.
Datum: 2025-08-12;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-weitet-herdenschutzfoerderung-auf-das-ganze-land-aus;
Themen: Herdenschutzförderung
# ?, Gehegewildhaltungen
# ?, Schafwildhaltungen
# ?, Ziegenwildhaltungen
# ?, wolfsabweisende Maßnahmen
# ?, landesweite Förderung
# ?, Wolfsübergriffe
# ?, Weidetiere
# ?, Schafe
# ?, finanzielle Unterstützung
# ?
6. ++ (IR)
Für die betroffenen Tierhalter stellen die Verluste eine schwere emotionale Belastung dar.
Wir nehmen die daraus resultierenden Ängste der Betroffenen vor Ort sehr ernst, beobachten die Lage und Entwicklung sehr genau und passen wo erforderlich und möglich unser Wolfsmanagement an.
Eine Entnahme von Wölfen in Schermbeck ist nach aktueller rechtlicher Bewertung nicht möglich.
Umso wichtiger ist es, die Weiden mit potenziell gefährdeten Haus- und Nutztieren wolfsabweisend zu zäunen und in den dunklen Tag- und Nachtstunden nach Möglichkeit in einen Stall zu verbringen.
Damit die in den Wolfsgebieten betroffenen Weidetierhaltungen die zusätzlichen Lasten nicht alleine tragen müssen, unterstützt die Landesregierung die Halter auf vielfältige Weise.
Neben den erweiterten Förder- und Beratungsangeboten prüft das Ministerium derzeit, wie die Organisationsstruktur auf der Landesebene verstärkt und das Wolfsmanagement optimiert werden kann.
Ministerin Heinen-Esser: "Übergeordnetes Ziel ist und bleibt es, nach der Rückkehr des Wolfs in seine ursprünglichen Verbreitungsgebiete, die Erfordernisse des Naturschutzes und des Herdenschutzes in Einklang zu bringen und das Leben mit dem Wolf so angst- und konfliktfrei wie möglich zu gestalten."
Datum: 2021-11-09;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/wolfsgebiet-schermbeck-entnahme-von-woelfen-derzeit-weiterhin-keine-option;
Themen: Übergriffe
# ?, genetische Analysen
# ?, Rudel
# ?, Verursacher
# ?, Halter
# ?, Förderrichtlinien
# ?, Bearbeitung
# ?, Einklang
# ?, Fohlenpferdehaltungen
# ?, Genetikproben
# ?
7. ++ (IR)
Dieser Wolfsmanagementplan gibt Auskunft über die rechtliche Situation rund um das Thema Wolf, dokumentiert die bisherige Entwicklung in NRW und zeigt Zuständigkeiten, Handlungsfelder und konkrete Hilfen für Tierhalter im Falle eines Wolfnachweises auf.
Der nordrhein-westfälische Wolfsmanagementplan orientiert sich ebenso wie vergleichbare Pläne anderer Bundesländer an dem bereits 2007 von Bundesamt für Naturschutz veröffentlichten Fachkonzept "Leben mit Wölfen".
Der Prozess wurde begleitet und die Inhalte vorab diskutiert beim Arbeitskreis "Wolf in NRW".
In dem Arbeitskreis erarbeiten Wissenschaftler, Naturschützer, Jäger, Schafhalter, Forstleute und Behörden ein Konzept für den Fall der eigenständigen Rückkehr des Wolfes und tauschen unterschiedliche Interessen aus.
Auf Anregung des Arbeitskreises wurden so zum Beispiel vorab ein Verfahren für die Entschädigung von Nutztierrissen entwickelt und Wolfsberaterinnen sowie Wolfsberater ausgebildet.
Sechste Wolfssichtung bestätigt
Nach den Wolfssichtungen vier und fünf seit den Ostertagen konnte nun eine sechste Sichtung eines einzelnen Wolfs nachgewiesen werden.
Datum: 2016-04-11;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/umweltministerium-legt-nrw-wolfsmanagementplan-vor;
Themen: einzelne Wölfe
# ?, Handlungsleitfaden für Auftauchen
# ?, NRW-Wolfsmanagementplan
# ?, bestätigte Wolfssichtung
# ?, Arbeitskreis
# ?, Pläne
# ?, 2 Verdachtsfälle
# ?, Fall eines Wolfnachweises
# ?, Jungwolf in Gütersloh
# ?, Luchssichtungen
# ?
8. ++ (IR)
Nach Osten hin schließt sich das Wolfsverdachtsgebiet nahtlos an die Pufferzone um das rheinland-pfälzische Wolfsgebiet "Stegskopf" an.
Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär im Umwelt- und Landwirtschaftsministerium: "Mehrere Nachweise aus dem Oberbergischen Kreis und im angrenzenden Rheinland-Pfalz lassen die Anwesenheit mindestens eines Wolfs in diesem Gebiet vermuten.
Anhand eines genetischen Befundes handelt es sich um einen weiblichen Wolf mit Kennung GW1433f.
Das Wolfsverdachtsgebiet ist zugleich Förderkulisse.
Damit ermöglichen wir zu einem sehr frühen Zeitpunkt Förderungen für den Herdenschutz, damit die Tierhalter Vorsorge für eine Sicherung ihrer Tierhaltungen betreiben können.
Das Wolfsverdachtsgebiet ist bewusst großzügig dimensioniert.
Datum: 2019-12-03;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-weist-kuerze-ein-wolfsverdachtsgebiet-oberbergisches-land-aus;
Themen: zusätzliche Pufferzone
# ?, Wolfsverdachtsgebiet
# ?, Herdenschutz
# ?, Fotonachweise
# ?, europäische Ffh-Richtlinie
# ?, Südosten
# ?, Tierhaltungen
# ?, Bundesautobahn
# ?, Landesgrenze
# ?, Wildtiere
# ?
9. ++ (IR)
Das Ziel der großzügigen Abgrenzung ist, möglichst vielen Nutztierhaltern präventiven Herdenschutz zu ermöglichen.
Die Förderung des präventiven Herdenschutzes entspricht dabei dem bundesweiten Standard, der auch in den Bundesländern angewandt wird, die bereits seit Jahren über Wolf-Vorkommen verfügen.
Um alle Menschen vor Ort künftig zeitnah zu informieren, haben wir mit dem heutigen Tag im Internet unter www.wolf.nrw das öffentlich zugängliche Wolfsportal NRW freigeschaltet.
Zudem unterstützt ab heute eine eigene Stelle in meinem Hause rund um das Thema Wolf.
Das neue Wolfsportal NRW www.wolf.nrw wird vom Landesumweltamt Nordrhein-Westfalen (LANUV) tagesaktuell gehalten.
Datum: 2018-10-01;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-weist-erstes-wolfsgebiet-am-niederrhein-aus;
Themen: Wolfsgebiet
# ?, Wolfsfamilie
# ?, junge Wölfin
# ?, Schafe
# ?, eigene Stelle
# ?, präventiver Herdenschutz
# ?, Losungen
# ?, genetische Nachweise
# ?, europäische Ffh-Richtlinie
# ?, Risse
# ?
10. ++ (IR)
"Im engen Dialog mit allen Betroffenen und Beteiligten, den Experten des LANUV und den vor Ort zuständigen Behörden bemühen wir uns nach Kräften, die Ansprüche der Bevölkerung in der Region bestmöglich zu erfüllen und das Leben mit dem Wolf zu managen", so Heinen-Esser.
Weitere Infos zum Thema Wolf in Nordrhein-Westfalen:
In Nordrhein-Westfalen werden über die Förderrichtlinie Wolf des Umweltministeriums auf der gesamten Landesfläche Haus- und Nutztierschäden entschädigt, bei denen der Wolf als Verursacher nachgewiesen wurde.
In den nordrhein-westfälischen Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu 100 Prozent gefördert.
Auch die Landwirtschaftskammer NRW bietet eine ausführliche Beratung zu den möglichen Herdenschutzmaßnahmen für alle Weidetierhalter an: https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/tierproduktion/schafhaltung/haltung/wolfsgebiete.htm
Weitere Informationen zur Förderrichtlinie Wolf sowie zu Wolfsnachweisen in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter https://wolf.nrw/wolf.
Datum: 2020-09-03;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/wolfsgebiet-schermbeck-behoerden-untersuchen-haeufung-von-nutztierrissen-zweiter;
Themen: Häufung
# ?, Nutztierrisse
# ?, Damtiere
# ?, Ergebnisse der Bewertung
# ?, Genproben
# ?, ortstreue Wölfin
# ?, wiederholte Übergriffe
# ?, weiterer männliche Wolf
# ?, Kennung
# ?, Herdenschutzhunde
# ?
11. ++ (IR)
Umweltministerin Heinen-Esser: "Mit der Einrichtung von Pufferzonen ermöglichen wir Weidetierhaltern in der Umgebung von Wolfsgebieten eine Förderung für Herdenschutzmaßnahmen in Anspruch zu nehmen.
Der Schutz der Weidetierhaltung ist zugleich auch der beste Schutz für den Wolf.
Vorausgegangen war die Ausweisung eines 200 Quadratkilometer großen Wolfsterritoriums am "Stegskopf", einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Burbach und Neuenkirchen durch das rheinland-pfälzische Umweltministerium.
Damit sind die bundesweiten Kriterien für die Ausweisung eines Wolfsgebietes erfüllt.
Datum: 2019-04-08;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/landesregierung-weist-der-landesgrenze-zu-rheinland-pfalz-die-dritte-pufferzone;
Themen: Pufferzonen
# ?, Landesgrenze
# ?, europäische Ffh-Richtlinie
# ?, Weidetiere
# ?, Herdenschutzmaßnahmen
# ?, Senne
# ?, Kreise
# ?, Weidetierhaltung in Nordrhein-Westfalen
# ?, Wölfe in Deutschland
# ?, bundesweite Kriterien
# ?
12. ++ (IR)
Nutztierrisse, bei denen der Wolf als Verursacher festgestellt wurde, werden vom Land auf der gesamten Landesfläche entschädigt.
Dies gilt in einem Wolfsverdachtsgebiet und in einer Pufferzone um ein Wolfsgebiet unabhängig von der Frage eingeleiteter und umgesetzter Herdenschutzmaßnahmen.
In einem ausgewiesenen Wolfsgebiet werden Entschädigungen gewährt, wenn nach einer Übergangszeit Herdenschutzmaßnahmen umgesetzt wurden.
Bundesweite Untersuchungen bestätigen: Einen hundertprozentigen Schutz gegen Wolfübergriffe auf Weidetiere gibt es nicht.
Durch eine korrekte und flächendeckende Anwendung von Herdenschutzmaßnahmen lässt sich eine Reduzierung von Wolfsübergriffen auf Nutztiere erreichen.
Insofern wird nachdrücklich zu wolfsabweisenden Herdenschutzmaßnahmen geraten.
In Wolfsgebieten, Wolfsverdachtsgebieten und Pufferzonen gewährt das Land Nordrhein-Westfalen den Tierhaltern eine finanzielle Unterstützung: So werden die investiven Kosten für Herdenschutzmaß-nahmen mit 100 Prozent gefördert.
Datum: 2020-03-09;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/woelfin-gloria-gw954f-im-wolfsgebiet-schermbeck-bleibt-vorerst-weiter-unter;
Themen: Gloria
# ?, eingehende Prüfung
# ?, Nutztierrisse
# ?, Übereinstimmung
# ?, offizielle Kennung
# ?, Weiden
# ?, Umweltministerium
# ?, jetziger Zeitpunkt
# ?, Tierhalter
# ?, Beobachtung
# ?
13. ++ (IR)
Übergeordnetes Ziel ist und bleibt es nach der Rückkehr des Wolfs in seine ursprünglichen Verbreitungsgebiete, die Erfordernisse des Naturschutzes und des Herdenschutzes in Einklang zu bringen und das Leben mit dem Wolf so konfliktfrei wie möglich zu gestalten.
Wichtigstes Mittel zum Interessenausgleich bleiben die Fördermaßnahmen zur Unterstützung der Weidetierhalter.
Seit 2017 fördert Nordrhein-Westfalen durch seine "Förderrichtlinien Wolf" wolfsabweisende Herdenschutzmaßnahmen auf mittlerweile auf rund einem Drittel der Landesfläche.
Im Verhältnis zur Wolfspopulation - der Bestand umfasst zurzeit einen ortstreuen Wolf in der Senne, ein Rudel am Niederrhein sowie je ein Rudel an den Landesgrenzen zu Rheinland-Pfalz und Belgien - ist Nordrhein-Westfalen in punkto Förderung damit führend unter den Bundesländern.
"Auch mit der neuen Wolfsverordnung bleibt der konsequente Weidetierschutz auf möglichst großer Fläche die wichtigste Maßnahme um die Weidetierhaltung nach der Rückkehr des Wolfs zukunftsfähig aufzustellen.
Die Entnahme, das heißt der Abschuss eines gegenüber Menschen auffälligen oder eines für die Weidetierhaltung problematischen Wolfs bleibt die Ultima Ratio", so Ministerin Heinen-Esser.
Datum: 2022-03-24;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/kabinett-beschliesst-neue-wolfs-verordnung-fuer-nordrhein-westfalen;
Themen: neue Wolfsverordnung
# ?, einheitliches Verwaltungshandeln
# ?, Umgang
# ?, menschliche Gesundheit
# ?, Rückkehr
# ?, Konflikte
# ?, Maßnahme für Weidetierhaltung
# ?, Unterstützung für Weidetierhalter
# ?, Wolfspopulation
# ?, Zeitabläufe
# ?
14. ++ (IR)
Der Schritt vor der Antragstellung sollte ein klärendes Beratungsgespräch zwischen Tierhalter und Herdenschutzberatung sein.
Sorgen bereitet das Wolfsrudel im Wolfsgebiet Schermbeck.
Die räumliche und zeitliche Häufung der Übergriffe auf Kleinpferde hatte das Ministerium veranlasst, die Lage im Wolfsgebiet auch zur Frage der Verhaltensauffälligkeit und damit verbundenen Fragen einer Entnahme erneut zu prüfen.
Ein in der Folge in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten kommt zu dem Ergebnis, dass zumutbare Alternativen wie eine wolfsabweisende Zäunung, die bisher unzureichend genutzt wurden, vorhanden sind, womit weiterhin eine Entnahme von Wölfen nicht rechtssicher möglich ist.
Damit die in den Wolfsgebieten betroffenen Weidetierhaltungen die zusätzlichen Lasten durch die Rückkehr des Wolfs nicht alleine tragen müssen, unterstützte die Landesregierung die Halter in diesem Jahr bisher mit rund 1,5 Millionen Euro.
Datum: 2021-12-21;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/woelfe-nordrhein-westfalen-land-finanziert-schutzmassnahmen-auch-fuer-kleinere;
Themen: Kleinpferde
# ?, Übergriffe
# ?, Wolfsgebiete
# ?, Nutztiere
# ?, Wolfspolitik
# ?, Herdenschutzberatung
# ?, Halter
# ?, Schutzmaßnahmen
# ?, Einklang
# ?, erwachsene Wölfe
# ?
15. ++ (IR)
Unseren Beitrag leisten wir dabei mit einem funktionierenden Wolfsmonitoring, das wir nach den bundesweit einheitlichen und verbindlichen Standards durchführen.
Wir werden die Wölfe in Schermbeck und insbesondere die Wölfin GW954f weiter im Auge behalten.
Der Kreis Wesel unterstützt außerdem die Weidetierhalter dabei, Herdenschutzmaßnahmen konsequent umzusetzen.
Datum: 2021-02-19;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/wolfsgebiet-schermbeck-ministerin-im-austausch-mit-landraeten-und-buergermeistern;
Themen: Nutztiere
# ?, Übergriffe
# ?, Shetlandpony
# ?, ausreichender Herdenschutz
# ?, Landräte
# ?, Erscheinung
# ?, Wölfin
# ?, Dokumentationsstelle
# ?, aktuelle Situation
# ?, Auffälligkeit
# ?
16. ++ (IR)
6. Mai 2021 PHB Wolf im Wald Foto: pexels.
Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht hat die Klage eines Tierhalters gegen den Ablehnungsbescheid des Kreises Wesel auf einen Antrag zur Entnahme der Wölfin GW954f ("Gloria") abgelehnt.
Das Düsseldorfer Verwaltungsgericht hat heute die Klage eines Tierhalters gegen den Ablehnungsbescheid des Kreises Wesel auf einen Antrag zur Entnahme der Wölfin GW954f ("Gloria") abgelehnt.
Um die Koexistenz von Weidetierhaltung und Wolf sicherzustellen, ist es unerlässlich, den empfohlenen Herdenschutz auf der gesamten Fläche des Wolfsgebiets Schermbeck möglich zu machen.
Datum: 2021-05-06;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/verwaltungsgericht-weist-klage-auf-entnahme-der-woelfin-gw954f-gloria-im;
Themen: Wölfin
# ?, Wolf
# ?, Ablehnungsbescheid
# ?, Entnahme
# ?, Weidetierhaltung
# ?, Klage
# ?, empfohlene Herdenschutzmaßnahmen
# ?, Kreis
# ?, Einschätzungen
# ?, Herdenschutzhunde
# ?
17. ++ (IR)
Um Tierhalterinnen und Tierhalter über Herdenschutzmaßnahmen und Förderangebote zu informieren, sind in den neuen Fördergebieten Informationsveranstaltungen geplant.
"Wir müssen aber auch zu praxisgerechteren Regelungen im Umgang mit problematischen Wölfen kommen.
Dagegen müssen wir etwas tun, um die Akzeptanz für den Wolf insgesamt zu erhalten", so Krischer.
Fördergebiete für die Herdenschutzförderung werden ausgewiesen, wenn Wölfe in einer Region mehrfach nachgewiesen wurden und ein Territorium gebildet haben.
Datum: 2023-09-20;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/land-weitet-herdenschutz-foerderung-aus;
Themen: neue Fördergebiete
# ?, Herdenschutzförderung
# ?, Förderangebote
# ?, Tierhalterinnen
# ?, Dümmergeestniederungen
# ?, Gesamtgröße
# ?, Herdenschutzzäune
# ?, Schäferinnen
# ?, deutschlandweiter Wolfsbestand
# ?, einzelne Tiere
# ?
18. ++ (IR)
Heinen-Esser: "Die sogenannten Datalogger bieten aber den Nutztierhaltern eine gewisse Sicherheit, dass ihre Zäune auch bei nassen Wetterbedingungen in der Nacht ausreichend unter Strom stehen."
Unabhängig von Datenloggern werden ab dem zweiten Jahr nach Einrichtung eines Wolfsgebiets alle anderen Herdenschutzmassnahmen, wie zum Beispiel Elektrozäune mit Untergrabeschutz, allerdings Voraussetzung für die Entschädigung in den Wolfsgebieten.
Datum: 2019-10-10;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/wolf-nordrhein-westfalen-herdenschutz-umsetzen;
Themen: Elektrozäune
# ?, Nutztierrisse
# ?, Entschädigung
# ?, Datenaufzeichnungsgeräte
# ?, Förderung für Herdenschutz
# ?, Geräte
# ?, Wolfsgebiete
# ?, Senne
# ?, Landesfläche
# ?, 20.000-Euro-Grenze
# ?