1. +++ (SEM)

Zuletzt überquerte Ende 2009 ein einzelner Wolf aus dem angrenzenden Reinhardswald in Nordhessen einmalig die Grenze von NRW (Kreis Höxter).
Hierbei handelte es sich jedoch um ein durchziehendes Tier.
Pressemitteilung vom 23. Januar 2015 zum bestätigten Wolf im Kreis Minden-Lübbe: www.umwelt.nrw.de/pressebereich/detail/news/id211/
Weitere Informationen zum Wolf: www.wolf.nrw.de
Web-Video des Landesbetriebs Wald und Holz NRW zur Rückkehr der Wölfe: www.youtube.com/umweltnrw oder https://www.youtube.com/watch?

Datum: 2015-01-30; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/umweltministerium-bestaetigt-weiteren-wolfs-nachweis-nordrhein-westfalen;
Themen: Wildkamera # ?, Waldgebiet # ?, DNA-Analyse # ?, Wölfe # ?, nordrhein-westfälisches Umweltministerium # ?, Tier # ?, Rückkehr # ?, Speichelproben der Untersuchung # ?, Wolfsforschung # ?, bestätigter Wolf # ?

2. ++ (IR)

In dem Arbeitskreis erarbeiten Wissenschaftler, Naturschützer, Jäger, Schafhalter, Forstleute und Behörden ein Konzept für den Fall der eigenständigen Rückkehr des Wolfes und tauschen unterschiedliche Interessen aus.
Auf Anregung des Arbeitskreises wurden so zum Beispiel vorab ein Verfahren für die Entschädigung von Nutztierrissen entwickelt und Wolfsberaterinnen sowie Wolfsberater ausgebildet.
Sechste Wolfssichtung bestätigt
Nach den Wolfssichtungen vier und fünf seit den Ostertagen konnte nun eine sechste Sichtung eines einzelnen Wolfs nachgewiesen werden.
Im Kreis Paderborn wurde am 30. März 2016 ein Wolf in der Nähe der Ortschaft Borchen auf der L776 von einem PkW erfasst, konnte aber selbstständig weiterlaufen.
Die Auswertung von Haarproben hat nun bestätigt, das es sich bei dem angefahrenen Tier um einen Wolf handelte.
Bei den beiden Verdachtsfällen Im Februar und März dieses Jahres auf einen möglichen Wolfsriss im Oberbergischen Kreis ist nun bestätigt, das in beiden Fällen ein Hund der Verursacher war.
Der Verdacht auf einen Riss durch einen Wolf konnte also nicht bestätigt werden.

Datum: 2016-04-11; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/umweltministerium-legt-nrw-wolfsmanagementplan-vor;
Themen: einzelne Wölfe # ?, Handlungsleitfaden für Auftauchen # ?, NRW-Wolfsmanagementplan # ?, bestätigte Wolfssichtung # ?, Arbeitskreis # ?, Pläne # ?, 2 Verdachtsfälle # ?, Fall eines Wolfnachweises # ?, Jungwolf in Gütersloh # ?, Luchssichtungen # ?

3. ++ (IR)

In Nordrhein-Westfalen gibt es den vierten Nachweis eines Wolfes seit 2009.
Das nordrhein-westfälische Umweltministerium bestätigte nun, dass im Kreis Lippe am Wochenende einen Wolf durch Videoaufnahmen festgehalten wurde.
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat das Video geprüft und den Wolf bestätigt.
Um die Herkunft und das Geschlecht zu ermitteln wurden Speichelproben sichergestellt und zur Auswertung an das "Nationale Referenzzentrum für genetische Untersuchungen von Luchs und Wolf" in Gelnhausen überstellt.
Dem betroffenen Landwirt werden die vom Wolf gerissenen Ziegen entschädigt.
Die Vermutung auf den Riss eines Schafes durch einen Wolf im Oberbergischen Kreis am 23. Februar 2016 haben sich hingegen nicht bestätigt.
Dieses Schaf wurde nachweislich nicht von einem Wolf, sondern von einem Haushund gerissen.

Datum: 2016-03-29; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/umweltministerium-bestaetigt-weiteren-wolfs-nachweis-nordrhein-westfalen-0;
Themen: Videoaufnahmen # ?, Schaf # ?, nordrhein-westfälisches Umweltministerium # ?, Wochenende # ?, Lippe # ?, Haushund # ?, Riss eines Schafs # ?, Speichelabstrich # ?, Speichelproben # ?, gerissene Ziegen # ?

4. ++ (IR)

Dies müssen weitere Wolfs-Beobachtungen klären", betonte Remmel. "
Aber sicher erscheint, dass die natürliche Rückkehr des Wolfes nach Nordrhein-Westfalen wieder ein Stück wahrscheinlicher geworden ist.
" Darauf deuten die Besiedlungshinweise an der NRW-Grenze zu Niedersachsen hin: Aktuell haben sich dort Wölfe in Niedersachsen angesiedelt.
Ein Nachweis zu einem einzelnen Wolf stammt aus dem Landkreis Diepholz, ein weiterer aus dem Landkreis Grafschaft Bentheim.
Auch wenn sich die dauerhafte Rückkehr des Wolfes nach NRW bestätigen sollte: Der Mensch wird den scheuen Wolf wohl auch in Zukunft selbst bei ausgedehnten Waldspaziergängen nicht zu Gesicht bekommen.
"Wölfe sind entgegen der Märchenerzählungen nicht angriffslustig und meiden den Menschen", sagte Minister Remmel.
Letzter Wolf in NRW wurde 1835 erlegt

Datum: 2015-01-23; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-remmel-rueckkehr-des-wolfes-ist-ein-gutes-zeichen-fuer-den-naturschutz;
Themen: Wölfe # ?, DNA-Proben # ?, Wolfsland # ?, dauerhafte Rückkehr # ?, einzelner Wolf # ?, Wildtiergenetik # ?, nationales Referenzzentrum # ?, genetische Analysen # ?, natürliche Rückkehr # ?, Luchs # ?

5. ++ (IR)

Nach Westen hin schließt sich das Wolfsgebiet an die bestätigten Vorkommen des Wolfes im Hohen Venn auf belgischer Seite an.
Große Teile des Nationalparks Eifel sind ebenfalls Teil des Wolfsgebietes.
Die Förderung entspricht dabei dem bundesweiten Standard, der auch in den Bundesländern angewandt wird, die bereits seit Jahren über Wolf-Vorkommen verfügen.
Hintergrund zum Wolf in Deutschland: Der Osten Deutschlands grenzt seit jeher an eine Region, in der der Wolf nie ausstarb.
In der damaligen DDR wurden jedoch alle von Osten her einwandernden Wölfe geschossen, nach dem Zusammenbruch der DDR im Jahre 1989 änderte sich das.
Entsprechend der europäischen FFH-Richtlinie (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) ist der Wolf heute nach Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt (§ 44 BNatSchG), damit genießt der Wolf den höchsten Schutz.
1995 wurde der erste Wolf, im Jahre 2000 das erste Rudel in Deutschland nachgewiesen.

Datum: 2019-07-03; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-weist-mit-dem-wolfsgebiet-eifel-hohes-venn-sein-drittes;
Themen: Schafe # ?, genetische Nachweise # ?, europäische Ffh-Richtlinie # ?, Risse # ?, Teile des Nationalparks # ?, Umfeld des Wolfsgebiets # ?, grenznahe Kulturlandschaft # ?, umliegende Pufferzone # ?, Wolfsvorkommen # ?, bundesweiter Standard # ?

6. ++ (IR)

Über seine am Weidezaun hinterlassenen Haare und eine Gen-analyse wurde er später als Wolf bestätigt.
Sie hat sich nach dem Wolfsbesuch in Höxter zur Luchs- und Wolfsberaterin weiterbilden lassen.
"Unsere Aufgabe liegt in der Öffentlichkeitsarbeit und in der Beratung von Nutztierhaltern und Jägern", erklärte die Försterin und Beraterin Wolff vor dem Gehege in Olderdissen, das ebenfalls der Umweltbildung in Sachen Wolf dient.
Das Land hat mehrere Luchs- und Wolfsberater ausgebildet, zu deren Aufgaben auch die Erstaufnahme von Rissen an Wild- und Nutztieren gehört.
Denn der Wolf kann nicht zwischen seiner natürlichen Beute, dem Wild, und Nutztieren wie Schafen unterscheiden.
Die oftmals beschworene Gefahr für Leib und Leben des Menschen geht vom Wolf aber nicht aus.

Datum: 2014-08-05; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/warten-auf-den-wolf-staatssekretaer-becker-informiert-sich-ueber-die-vorbereitungen;
Themen: natürliche Rückkehr # ?, Besuch des Wolfsgeheges # ?, Heimattierpark # ?, Jungwölfe # ?, Notfallset # ?, Wolfsgehege # ?, neue deutsche Wolfspopulation # ?, nordrhein-westfälische Grenzen # ?, schaurige Märchen # ?, strenger Schutz # ?

7. ++ (IR)

Wölfe im Wolfsgebiet Schermbeck
1995 wurde der erste Wolf und im Jahre 2000 das erste Rudel in Deutschland nachgewiesen.
2009 erfolgte der erste Nachweis eines einzelnen, durchziehenden Wolfs in Nordrhein-Westfalen.
Im Oktober 2018 wies das Umweltministerium mit dem "Wolfsgebiet Schermbeck" am unteren Niederrhein das erste Wolfsgebiet in Nordrhein-Westfalen aus, nachdem davon auszugehen war, dass eine Wölfin mit der Kennung GW954f im Kreis Wesel standorttreu geworden ist.
Im April 2020 konnte das LANUV das Vorkommen eines weiteren männlichen Wolfes mit der Kennung GW1587m im Wolfsgebiet Schermbeck bestätigen, im selben Jahr hatte das territoriale Wolfspaar im Territorium "Schermbeck" erstmals Nachwuchs.

Datum: 2021-10-12; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/wolfsgebiet-schermbeck-pony-huenxe-gerissen;
Themen: Pony # ?, Übergriffe # ?, Wolfsriss eines Ponys # ?, erneuter Wolfsübergriff # ?, Sorge # ?, Abstrichproben # ?, DNA-Untersuchung # ?, Halter des Ponys # ?, Kehlbiss # ?, Mitarbeiter von Lanuv # ?

8. ++ (IR)

Weitere Angaben zum Wolf in Nordrhein-Westfalen gibt es auf der Internetseite www.wolf.nrw.
Hier findet sich eine aktuelle Karte der Wolfnachweise und eine Übersicht der Nutztierrisse in Nordrhein-Westfalen.
Ebenfalls können Kontaktdaten der Luchs- und Wolfsberater in Nordrhein-Westfalen oder die Inhalte der "Förderrichtlinien Wolf" heruntergeladen werden.
Nutztierrisse, bei denen der Wolf als Verursacher festgestellt wurde, werden vom Land auf der gesamten Landesfläche entschädigt.
Dies gilt in einem Wolfsverdachtsgebiet und in einer Pufferzone um ein Wolfsgebiet unabhängig von der Frage eingeleiteter und umgesetzter Herdenschutzmaßnahmen.
In einem ausgewiesenen Wolfsgebiet werden Entschädigungen gewährt, wenn nach einer Übergangszeit Herdenschutzmaßnahmen umgesetzt wurden.
Bundesweite Untersuchungen bestätigen: Einen hundertprozentigen Schutz gegen Wolfübergriffe auf Weidetiere gibt es nicht.

Datum: 2020-03-09; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/woelfin-gloria-gw954f-im-wolfsgebiet-schermbeck-bleibt-vorerst-weiter-unter;
Themen: Gloria # ?, eingehende Prüfung # ?, Nutztierrisse # ?, Übereinstimmung # ?, offizielle Kennung # ?, Weiden # ?, Umweltministerium # ?, jetziger Zeitpunkt # ?, Tierhalter # ?, Beobachtung # ?

9. ++ (IR)

Neben der ortstreuen Wölfin GW954f konnte das LANUV im April das Vorkommen eines weiteren männlichen Wolfes mit der Kennung GW1587m im Wolfsgebiet Schermbeck bestätigen.
Seither wurde dieser Wolf auch in den zurückliegenden Monaten anhand mehrerer Losungsfunde im Gebiet nachgewiesen.
Wie aktuelle genetische Untersuchungen des Forschungsinstituts Senckenberg belegen, kann auch das Erbeuten von zwei Hirschkälbern am 14. Juli 2020 dem Wolf GW1587m zugeordnet werden.
Damit steht nun nach bundesweit abgestimmten Monitoringstandards fest, dass sich im Wolfsgebiet Schermbeck zwei Wölfe dauerhaft aufhalten.
Die Vorfälle werden wir auch vor dem Hintergrund der nachgewiesenen Anwesenheit eines zweiten Wolfs genau bewerten.

Datum: 2020-09-03; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/wolfsgebiet-schermbeck-behoerden-untersuchen-haeufung-von-nutztierrissen-zweiter;
Themen: Häufung # ?, Nutztierrisse # ?, Damtiere # ?, Ergebnisse der Bewertung # ?, Genproben # ?, ortstreue Wölfin # ?, wiederholte Übergriffe # ?, weiterer männliche Wolf # ?, Kennung # ?, Herdenschutzhunde # ?

10. ++ (IR)

Herdenschutz hilft Bundesweite Untersuchungen bestätigen: Einen 100%-Schutz gegen Wolf-Übergriffe auf Weidetiere gibt es nicht.
Funktionierende Elektrozäune senken aber die Zahl erfolgreicher Wolfübergriffe erheblich.
In den Wolfsgebieten Schermbeck und Senne wird daher dringend zur Durchführung von Herdenschutzmaßnahmen geraten.
Weiterführende Angaben zum Wolf in Nordrhein-Westfalen (z. B.: Karte der Wolfnachweise in Nordrhein-Westfalen, Kontakt zu Luchs- und Wolfsberatern, die "Förderrichtlinien Wolf" und Angaben zu Nutztierrissen) gibt es auf den Internetseiten www.wolf.nrw.

Datum: 2019-03-27; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/foerderrichtlinien-wolf-angepasst;
Themen: einzelne Wölfe # ?, Förderanträge # ?, Bezirksregierung # ?, Weidetiere # ?, Herdenschutzmaßnahmen # ?, Senne # ?, Ausweisung # ?, Anträge # ?, 2 Wolfsgebiete # ?, Flächen in Düsseldorf # ?

11. ++ (IR)

Herdenschutz hilft Bundesweite Untersuchungen bestätigen: Einen 100 %-Schutz gegen Wolf-Übergriffe auf Weidetiere gibt es nicht.
Funktionierende Elektrozäune senken aber die Zahl erfolgreicher Wolfübergriffe erheblich.
Der Osten Deutschlands grenzt an eine Region, in der der Wolf nie ausstarb.
So wurde 1995 der erste Wolf, im Jahre 2000 das erste Rudel in Ostdeutschland nachgewiesen.

Datum: 2019-04-08; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/landesregierung-weist-der-landesgrenze-zu-rheinland-pfalz-die-dritte-pufferzone;
Themen: Pufferzonen # ?, Landesgrenze # ?, europäische Ffh-Richtlinie # ?, Weidetiere # ?, Herdenschutzmaßnahmen # ?, Senne # ?, Kreise # ?, Weidetierhaltung in Nordrhein-Westfalen # ?, Wölfe in Deutschland # ?, bundesweite Kriterien # ?

12. ++ (IR)

Die aktuelle räumliche und zeitliche Häufung der Übergriffe auf Kleinpferde hat das Umweltministerium veranlasst, die derzeitige Lage im Wolfsgebiet Schermbeck erneut genau zu prüfen, auch zur Frage der Verhaltensauffälligkeit und damit verbundenen Fragen einer Entnahme.
Damit wäre eine Entnahme von Wölfen im Wolfsgebiet Schermbeck auch aktuell weiterhin nicht rechtssicher möglich.
Das Gutachten bestätigt somit den Tenor des Urteils des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts vom 6. Mai 2021.
Zumutbare Alternativen sind Herdenschutzmaßnahmen wie der Bau oder die Nachrüstung einer wolfsabweisenden Zäunung, nächtliches Aufstallen oder der Einsatz von Herdenschutzhunden.
Um dies zu ändern wird die Landesregierung künftig auch die Halter von Kleinpferden finanziell unterstützen, ihre Tiere besser vor Wolfsübergriffen zu schützen.
So wird das Landwirtschaftsministerium die Förderrichtlinien Wolf auch für Kleinpferde-, Fohlen- und Jungpferde-Haltungen öffnen, mit dem Ziel, ab 1. Dezember 2021 Schutzmaßnahmen auch für diese Weidetiere zu fördern - ähnlich, wie es für Gehegewild, Schaf- und Ziegenhaltung heute schon der Fall ist.

Datum: 2021-11-09; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/wolfsgebiet-schermbeck-entnahme-von-woelfen-derzeit-weiterhin-keine-option;
Themen: Übergriffe # ?, genetische Analysen # ?, Rudel # ?, Verursacher # ?, Halter # ?, Förderrichtlinien # ?, Bearbeitung # ?, Einklang # ?, Fohlenpferdehaltungen # ?, Genetikproben # ?

13. ++ (IR)

Nachdem aus dem Oberbergischen Land im Umfeld von Engelskirchen seit dem Frühjahr/Sommer 2019 mehrere Wolfsnachweise vorliegen (Bildmaterial aus Fotofallen und genetische Nachweise von Tierrissen) konnte jetzt, Mitte 2020 anhand bestätigter Video-Nachweise mehrerer Welpen eine ortstreue Wolfsfamilie bei Eitorf nahe der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz nachgewiesen werden.
Gemäß den bundeseinheitlichen Standards gilt der Nachweis von Welpen als Nachweis eines Rudels und damit als Grundlage für die Ausweisung eines Wolfsgebiets.
Vor diesem Hintergrund weist das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (MULNV) auf der Grundlage der "Richtlinien über die Gewährung von Billigkeitsleistungen und Zuwendungen zur Minderung oder Vermeidung von durch den Wolf verursachten wirtschaftlichen Belastungen" ("Förderrichtlinien Wolf") das "Wolfsgebiet Oberbergisches Land" einschließlich einer umgebenden Pufferzone aus.
Das Wolfsgebiet Oberbergisches Land umfasst 754 Quadratkilometer und umfasst Teile des Rhein-Sieg-Kreises und des Oberbergischen Kreises.
Es entspricht damit in seiner Abgrenzung weitgehend dem bisherigen Wolfsverdachtsgebiet Oberbergisches Land.
In die Abgrenzung des Wolfsgebietes Oberbergisches Land mit umgebender Pufferzone sind auch Gebiete der bereits ausgewiesenen Pufferzone um das Wolfsterritorium Stegskopf in Rheinland-Pfalz einbezogen worden.
Im Süden grenzt das Wolfsgebiet an die Landesgrenze Rheinland-Pfalz an.

Datum: 2020-08-20; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/oberbergisches-land-wolfsverdachtsgebiet-wird-wolfsgebiet;
Themen: Landesgrenze # ?, Welpen # ?, bestätigte Videonachweise # ?, ortstreue Wolfsfamilie # ?, oberbergisches Land # ?, umgebende Pufferzone # ?, Wolfsnachweise # ?, Wolfsportal # ?, Nachweis # ?, Umfeld # ?

14. ++ (IR)

Mehrfache Sichtungen, Risse von Schafen und Losungen (Kot), vor allem aber genetische Nachweise legen nahe, dass ein Wolf im Bereich der Gemeinde Schermbeck im Kreis Wesel standorttreu geworden ist.
Die Nachweise verdichten sich dabei auf eine junge Wölfin mit der Kennung GW954f, die ursprünglich aus einer Wolfsfamilie nahe dem niedersächsischen Schneverdingen stammt.
Umweltministerin Heinen-Esser: "Auch der jüngste genetische Befund vom 30. August bestätigt wieder die Anwesenheit einer Wölfin mit der Kennung GW954f im Kreis Wesel.
Obwohl rein formal noch nicht von einem standorttreuen Wolf gesprochen werden kann - das wäre erst nach sechs Monaten der Fall und diese Zeit ist jetzt noch nicht um - haben wir uns entschlossen, bereits ab heute ein Wolfsgebiet auszuweisen.
Das Wolfsgebiet ist zugleich Förderkulisse.

Datum: 2018-10-01; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-weist-erstes-wolfsgebiet-am-niederrhein-aus;
Themen: Wolfsgebiet # ?, Wolfsfamilie # ?, junge Wölfin # ?, Schafe # ?, eigene Stelle # ?, präventiver Herdenschutz # ?, Losungen # ?, genetische Nachweise # ?, europäische Ffh-Richtlinie # ?, Risse # ?

15. ++ (IR)

Herdenschutz hilft Bundesweite Untersuchungen bestätigen: Einen 100-prozentigen Schutz gegen Wolf-Übergriffe auf Weidetiere gibt es nicht.
Funktionierende Elektrozäune senken aber die Zahl erfolgreicher Wolfsübergriffe erheblich.
Weiterführende Angaben zum Wolf in Nordrhein-Westfalen (z. B.: Karte der Wolfnachweise in Nordrhein-Westfalen, Kontakt zu Luchs- und Wolfsberatern, die "Förderrichtlinien Wolf" und Angaben zu Nutztierrissen) gibt es auf den Internetseiten www.wolf.nrw.

Datum: 2019-10-10; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/wolf-nordrhein-westfalen-herdenschutz-umsetzen;
Themen: Elektrozäune # ?, Nutztierrisse # ?, Entschädigung # ?, Datenaufzeichnungsgeräte # ?, Förderung für Herdenschutz # ?, Geräte # ?, Wolfsgebiete # ?, Senne # ?, Landesfläche # ?, 20.000-Euro-Grenze # ?

16. ++ (IR)

Das hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf bestätigt.
Bestätigt hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf auch, dass vor einem Abschuss eines Wolfes der Einsatz von Alternativen zu prüfen ist, dazu gehört die Umsetzung umfassender Herdenschutzmaßnahmen, insbesondere Zäune.
Auch losgelöst von Wölfin GW954f sind schon weitere Wölfe nach Nordrhein-Westfalen gekommen und werden weitere folgen.

Datum: 2021-05-06; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/verwaltungsgericht-weist-klage-auf-entnahme-der-woelfin-gw954f-gloria-im;
Themen: Wölfin # ?, Wolf # ?, Ablehnungsbescheid # ?, Entnahme # ?, Weidetierhaltung # ?, Klage # ?, empfohlene Herdenschutzmaßnahmen # ?, Kreis # ?, Einschätzungen # ?, Herdenschutzhunde # ?

17. ++ (IR)

Grundlagen für den Austausch waren unter anderem die Monitoring-Ergebnisse des LANUV sowie eine aktuelle vom Ministerium in Auftrag gegebene gutachterliche Stellungnahme der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) zum bisherigen Verhalten der Wölfe im Wolfsgebiet Schermbeck.
Die gutachterliche Stellungnahme der DBBW bestätigt die bisherige Einschätzung, dass sich das Rudel in Schermbeck weitgehend von Wild ernährt.
Die Wölfe in Schermbeck zeigen, "...dass sie ihre Ernährung weitgehend mit Wildtierrissen bestreiten, d.h. sie töten Nutztiere, wenn sie die Gelegenheit dazu haben, aber sie brauchen Nutztiere nicht als Nahrungsgrundlage."
Die gutachterliche Bewertung kommt aber auch zu dem Schluss, dass dann, wenn sich Übergriffe auf ausreichend gegen den Wolf geschützte Weidetiere verstetigen, eine Entnahme des betreffenden Wolfs in Betracht zu ziehen sei.

Datum: 2021-02-19; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/wolfsgebiet-schermbeck-ministerin-im-austausch-mit-landraeten-und-buergermeistern;
Themen: Nutztiere # ?, Übergriffe # ?, Shetlandpony # ?, ausreichender Herdenschutz # ?, Landräte # ?, Erscheinung # ?, Wölfin # ?, Dokumentationsstelle # ?, aktuelle Situation # ?, Auffälligkeit # ?

18. ++ (IR)

"Über die zu Recht stolzen Gewinnerinnen und Gewinner hinaus hat das zahlen- wie leistungsmäßig wieder beeindruckende NRW-Aufgebot in Paris bestätigt, dass sich verlässliche Investitionen in den Spitzensport lohnen.
Dr. Ingo Wolf, Vorstandsvorsitzender der Sportstiftung NRW, ergänzte: "Die heute ausgezeichneten Athletinnen und Athleten verkörpern eindrucksvoll, was durch Begeisterung, Hingabe und unermüdliches Engagement erreicht werden kann.
Ihre Leistungen inspirieren, ihre persönlichen Geschichten machen Mut.

Datum: 2024-11-15; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/felix-award-2024-champions-edition-siege-fuer-dressur-legende-isabell-werth-und;
Themen: Sportstiftung # ?, Einzel # ?, paralympische Spiele # ?, deutsche U21auswahl # ?, Trainingslager # ?, Sportlerinnen # ?, deutsche Nationalmannschaft # ?, herausragende Leistungen # ?, Silbermedaille # ?, herausragende Persönlichkeiten # ?