1. +++ (SEM)
Dies gefährdet die wirtschaftliche Zukunft der Forstbetriebe.
Auch die noch bestehenden Nadelwälder werden in vielen Fällen durch den Klimawandel vorzeitig genutzt werden müssen.
Einnahmen durch die Nutzung der Flächen von Windenergieanlagen können daher eine wichtige Einkommensquelle für die von der Kalamität betroffenen Waldbesitzenden darstellen.
Datum: 2022-12-23;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/5-punkte-sofortprogramm-zum-wiederaufbau-unserer-waelder-beschlossen;
Themen: Waldschäden
# ?, forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse
# ?, Wiederaufbau
# ?, Hektar
# ?, geförderte Wiederbewaldungsmaßnahmen
# ?, Wälder
# ?, Waldgenossenschaften
# ?, Waldbesitzerinnen
# ?, direkte Förderung
# ?, forstliche Zusammenschlüsse
# ?
2. +++ (SEM)
Aufgrund einer früher praktizierten, kooperativen Holzvermarktung sieht sich die nordrhein-westfälische Forstverwaltung einer Klage ausgesetzt: Eine eigens zu diesem Zweck gegründete Inkassogesellschaft, die vorgetragene Ansprüche von 32 Sägewerken bündelt, hat einen Schaden in Höhe von rund 187 Millionen Euro aufgrund der Behauptung überhöhter Holzpreise gerichtlich geltend gemacht.
Das Land weist die geltend gemachten Ansprüche als unbegründet zurück.
Vor kurzem hatte das Land als gesetzlich vorgeschriebene prozessuale Vorsichtsmaßnahme veranlasst, dass betroffene Waldbesitzende im Zuge des laufenden Verfahrens förmlich über die Kartellklage informiert werden.
In der sogenannten "Streitverkündung" haben rund 800 Waldbesitzende (private Waldbesitzer, Waldgenossenschaften, Kommunen), die sich mit einem signifikanten Umsatz an der damaligen Holzvermarktung beteiligt haben, in diesen Tagen ein entsprechendes Schreiben erhalten.
Ministerin Gorißen: "Wir sind als Land zuversichtlich, die unbegründete Klage abzuwehren - es ist gut zu wissen, dass auch der private und kommunale Waldbesitz an der Seite des Landes steht."
Datum: 2022-12-21;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/waldbesitzerverbaende-und-ministerin-gorissen-richten-bei-fachgespraech-blick-die;
Themen: gemeinsames Ziel
# ?, Waldsituation
# ?, nordrhein-westfälische Waldbesitzerverbände
# ?, unbegründete Klage
# ?, Wald in Nordrhein-Westfalen
# ?, Waldbesitzerinnen
# ?, Lage von Forstbetrieben
# ?, betroffene Waldbesitzende
# ?, gemeinsames Fachgespräch
# ?, private Forstbetriebe
# ?
3. ++ (IR)
Als übliche prozessuale Vorsichtsmaßnahme hat das Land jetzt veranlasst, dass ein Teil der Waldbesitzenden, die früher an der kooperativen Holzvermarktung teilgenommen haben, im Zuge des laufenden Verfahrens förmlich über die Kartellklage informiert wird.
In der sogenannten "Streitverkündung" erhalten rund 800 Waldbesitzende (private Waldbesitzer, Waldgenossenschaften, Kommunen), die sich mit einem signifikanten Nettoumsatz an der damaligen Holzvermarktung beteiligt haben, in Kürze ein entsprechendes Schreiben, das vom zuständigen Landgericht zugestellt wird.
Wichtig ist: Der Großteil des Waldbesitzes in Nordrhein-Westfalen, der an der kooperativen Holzvermarktung teilgenommen hat, ist nicht von der "Streitverkündung" betroffen.
Im Zuge der "Streitverkündung" haben zudem die rund 800 Waldbesitzenden jetzt die Möglichkeit, sich an die Seite des Landes zu stellen, um gemeinsam in die weitere rechtliche Auseinandersetzung gegen die Sägewerke zu gehen.
Forstministerin Silke Gorißen: "Mir ist bewusst, vor welchen Herausforderungen die Waldbesitzenden beim Umbau unserer Wälder stehen.
Datum: 2022-12-06;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerin-gorissen-gemeinsam-mit-waldbesitzenden-gegen-unbegruendete-klage-der;
Themen: Sägewerke
# ?, unbegründete Klage
# ?, Maßnahmenpaket
# ?, kooperative Holzvermarktung
# ?, Kartellklage
# ?, Unterstützung für Waldbauernschaft
# ?, Antwortkatalog
# ?, Einkommensmöglichkeiten
# ?, Großteil des Waldbesitzes
# ?, Instrument der Streitverkündung
# ?
4. ++ (IR)
Wiederaufbau von Waldwegen: Bis 100 Prozent Förderung möglich
Die Förderung des Wiederaufbaus der Wald- und Forstwege erfolgt überwiegend im Rahmen des kommunalen Wiederaufbaus aufgrund der Förderrichtlinie "Wiederaufbau Nordrhein-Westfalen".
Mit der jüngsten Novellierung der Richtlinie wurde die Zusammenarbeit mit den betroffenen Kommunen vereinfacht und eine 100-prozentige Unterstützung für private Waldbesitzerinnen und Besitzer sichergestellt - so, wie dies auch beim Wiederaufbau der Wald- und Forstwege im sauerländischen Herscheid der Fall ist.
Den Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern entstehen dann bei der Abwicklung des Wiederaufbaus über die Kommunen keine Aufwendungen.
In Fällen, in denen Kommunen nicht die Möglichkeit haben, die Infrastruktur durch eigene Initiative wiederaufzubauen, können Waldbesitzende dann die Instandsetzung der Anlagen und Wege durch eigene Antragsstellung über die Regionalforstämter bei der Geschäftsstelle Forst des Landesbetriebes Wald und Holz Nordrhein-Westfalen zu 80 Prozent fördern lassen.
Datum: 2023-07-13;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/wiederhergestellt-nach-der-unwetterkatastrophe-2021-ministerin-gorissen-eroeffnet;
Themen: Infrastruktur von Waldwegen
# ?, Forstwege
# ?, Holz
# ?, Antragsfrist
# ?, Wälder
# ?, Wegstrecke
# ?, Förderrichtlinie
# ?, Regionalforstämter
# ?, Starkregenkatastrophe
# ?, Stück
# ?
5. ++ (IR)
Informationen zu den Handlungsfeldern des Waldpaktes Die Landesregierung hat den Waldpakt gemeinsam mit den Mitgliedern des Forstausschusses, einem Beratungsgremium des Umweltministeriums Nordrhein-Westfalen, erarbeitet.
Weitere Verbände haben sich dem Waldpakt bereits angeschlossen und ebenfalls unterzeichnet.
Unter dem Titel "Klimaschutz für den Wald - unser Wald für den Klimaschutz" bündelt der Waldpakt zahlreiche Ziele und Maßnahmen in drei Handlungsfeldern:
* Im ersten Handlungsfeld "Anpassungsstrategie Wald im Klimawandel" wird die besondere Bedeutung des Waldes als Klimaschützer betont, der gleichzeitig selbst stark von Klimaänderungen betroffen ist.
Gemeinsame Ziele sind daher klimastabile Mischwälder mit größerer Vielfalt und Naturnähe, angepasste Wildbestände und der Ausbau der Wald- und klimabezogenen Forschung.
* Im zweiten Handlungsfeld "Unterstützung für Wald und Waldbesitzende" sieht der Waldpakt eine Fortführung der Hilfen zur Schadensbewältigung und eine stärkere Honorierung der Gemeinwohlleistungen des Waldes vor.
Nach einer Erhebung des Landesbetriebes Wald und Holz Nordrhein-Westfalen fielen in den Jahren 2018 und 2019 allein in der Fichte über 18,7 Millionen Kubikmeter Schadholz an (Stand: November 2019).
Datum: 2019-12-10;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/landesregierung-und-verbaende-beschliessen-gemeinsamen-waldpakt-nordrhein-westfalen;
Themen: gemeinsamer Waldpakt
# ?, Berufsvertretung
# ?, Zukunft von Wäldern
# ?, Holzwirtschaft
# ?, Forstwirtschaft
# ?, Staatskanzlei von Nordrhein-Westfalen
# ?, Landesregierung
# ?, Naturschutz
# ?, Vorsitzende
# ?, Forstausschuss
# ?