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Die abschließenden Ergebnisse der Langzeitstudie sollen bis Ende 2022 vorliegen.
Die Untersuchung bietet eine statistisch valide Datengrundlage für weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Insektenrückgangs.
Zurzeit wird ein multifaktorieller Ursachenkomplex angenommen: Neben dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln werden der Verlust blütenreicher Lebensräume ("bunte Wiesen"), Nährstoffeinträge aus der Luft, Lichtverschmutzung, der Verlust von ungenutzten Brachflächen und blütenreichen Wegrainen sowie kräuterreichen Gärten und Parks und nicht zuletzt auch Effekte des Klimawandels diskutiert.
Schulze Föcking würdigte die Arbeit der Expertinnen und Experten in Krefeld: "Die ehrenamtliche Leistung des Vereins über so viele Jahre kann nicht hoch genug wertgeschätzt werden."
Rückgänge bei Insekten sind ein aktuelles europaweites und offenbar auch weltweites Phänomen, das hat Anfang 2016 eine internationale Studie des "Weltrats für Biodiversität" bestätigt.
Datum: 2018-02-08;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/dem-insektenschwund-auf-den-grund-gehen;
Themen: Insektenschwund
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