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Die Jugendlichen präsentierten im NS-Dokumentationszentrum das Schicksal des ehemaligen Schülers Richard Rosenthal - eine Geschichte von politischem Engagement, Verfolgung und Deportation nach Auschwitz.
Die Veranstaltung war ein kleiner Baustein der intensiven Auseinandersetzung des Gymnasiums mit der eigenen nationalsozialistischen Vergangenheit.
Mit einem schuleigenen Erinnerungskonzept spürt die Schule dem Schicksal der in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgten, verhafteten, getöteten oder in den Tod getriebenen Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums nach und erinnert in Gedenkveranstaltungen an ihr persönliches Schicksal.
Ministerin Gebauer lobte die Schülerinnen und Schüler: "Durch euer ununterbrochenes Engagement setzt ihr ein klares Zeichen und zeigt, wie aus der Beschäftigung mit menschlichem Schicksal und erfahrenem Unrecht gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit bekämpft werden kann und welchen Wert unser demokratischer Rechtstaat darstellt."

Datum: 2017-10-20; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ministerin-gebauer-kein-schlussstrich-unter-das-erinnern;
Themen: NS-Dokumentationszentrum # ?, Jahrestag eines Ereignisses # ?, großer Deportationszug # ?, Bildungspartner # ?, Deportation # ?, Ghetto # ?, Ereignis # ?, Recherchearbeit der Schule # ?, eigene nationalsozialistische Vergangenheit # ?, erinnerungspolitische Wenden # ?