1. +++ (SEM)

Nach den bisherigen Erkenntnissen und Einschätzungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) und unter Berücksichtigung der gutachterlichen Stellungnahme der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) kann eine Verhaltensauffälligkeit der Wölfe im Wolfsgebiet Schermbeck nicht belegt werden.
Übergriffe auf Haus- und Nutztiere erfolgten im Wesentlichen immer dann, wenn sich die Gelegenheit durch unzureichenden Herdenschutz bietet.
Bisher konnte nicht nachgewiesen werden, dass sich die Wölfin darauf spezialisiert hätte, empfohlene Herdenschutzmaßnahmen zu überwinden.
Das hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf bestätigt.
Bestätigt hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf auch, dass vor einem Abschuss eines Wolfes der Einsatz von Alternativen zu prüfen ist, dazu gehört die Umsetzung umfassender Herdenschutzmaßnahmen, insbesondere Zäune.

Datum: 2021-05-06; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/verwaltungsgericht-weist-klage-auf-entnahme-der-woelfin-gw954f-gloria-im;
Themen: Wölfin # ?, Wolf # ?, Ablehnungsbescheid # ?, Entnahme # ?, Weidetierhaltung # ?, Klage # ?, empfohlene Herdenschutzmaßnahmen # ?, Kreis # ?, Einschätzungen # ?, Herdenschutzhunde # ?

2. +++ (SEM)

Übergriffe auf Haus-und Nutztiere erfolgten im Wesentlichen immer dann, wenn sich die Gelegenheit durch unzureichenden Herdenschutz bietet.
* In der Stellungnahme heißt es unter anderem: "In den meisten Fällen tötet sie (Anm.: GW954f) Nutztiere, bei denen sie gar keine oder nur geringe Schutzmaßnahmen überwinden muss." ... "
Bisher gibt es keinen Beleg dafür, dass GW1578m oder der Welpe des Rudels das Töten von Nutztieren hinter empfohlenen Herdenschutzmaßnahmen erlernt haben.
" ...
Die Wölfe in Schermbeck zeigen, "...dass sie ihre Ernährung weitgehend mit Wildtierrissen bestreiten, d.h. sie töten Nutztiere, wenn sie die Gelegenheit dazu haben, aber sie brauchen Nutztiere nicht als Nahrungsgrundlage."

Datum: 2021-02-19; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/wolfsgebiet-schermbeck-ministerin-im-austausch-mit-landraeten-und-buergermeistern;
Themen: Nutztiere # ?, Übergriffe # ?, Shetlandpony # ?, ausreichender Herdenschutz # ?, Landräte # ?, Erscheinung # ?, Wölfin # ?, Dokumentationsstelle # ?, aktuelle Situation # ?, Auffälligkeit # ?

3. ++ (IR)

"Zentral für diese Prüfung ist die Frage nach den eingesetzten Herdenschutzmaßnahmen.
Es wird dabei deutlich, dass die Tierhalter in Schermbeck ihren Herdenschutz immer weiter optimieren.
Die ganz überwiegende Mehrzahl der Nutztierrisse fand nachweislich auf Weiden statt, an denen der Herdenschutz nicht den konkreten Empfehlungen des Bundesamtes für Naturschutz an die empfohlenen Präventionsmaßnahmen entsprach.

Datum: 2020-03-09; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/woelfin-gloria-gw954f-im-wolfsgebiet-schermbeck-bleibt-vorerst-weiter-unter;
Themen: Gloria # ?, eingehende Prüfung # ?, Nutztierrisse # ?, Übereinstimmung # ?, offizielle Kennung # ?, Weiden # ?, Umweltministerium # ?, jetziger Zeitpunkt # ?, Tierhalter # ?, Beobachtung # ?

4. ++ (IR)

In diesem Fall war die Weide nach Prüfung des LANUV nicht mit einem empfohlenen Herdenschutz gesichert.
Haltern von Schafen, Ziegen und Gehegewild im Wolfsgebiet Schermbeck und in der umgebenden Pufferzone wird empfohlen, ihre Tiere mit geeigneten Zäunen wolfsabweisend zu sichern.
In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu 100 Prozent gefördert.

Datum: 2019-11-15; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/monitoring-im-wolfsgebiet-schermbeck-wird-intensiviert;
Themen: Weid in Hünxe # ?, empfohlener Herdenschutz # ?, Wolfsmonitoring # ?, Vorfall # ?, Frage der Beteiligung # ?, Ministerium der Region # ?, Nahrungsspektrum # ?, Sichtungen # ?, Wildkameras # ?, aktueller Nutztierriss # ?