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Insbesondere im Handel arbeiten nach Schätzungen bereits hunderttausende Beschäftigte in Schein-Werkverträgen.
"Das heißt, sie leisten die gleiche Arbeit wie Kolleginnen und Kollegen mit regulären Arbeitsverträgen, erhalten dafür aber bis zu 30 Prozent weniger Geld und müssen sich auch noch selbst um ihre Kranken- und Sozialversicherung kümmern.
Das ist frühkapitalistische Ausbeutung", sagte Schneider.
Auf dem Forum bekräftigte der Minister seine Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn, der bei 8,50 Euro pro Stunde beginnen müsse.
"Es geht nicht nur um die Würde der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Datum: 2012-08-25; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-schneider-lohndumping-durch-werkvertraege-muss-ein-ende-haben-nrw;
Themen: Werkverträge # ?, Lohndumping # ?, Blockadehaltung # ?, Scheinwerkverträge # ?, Bundesregierung # ?, Regulierung # ?, Arbeitnehmerinnen # ?, Sozialkassen # ?, aktuelle Antwort # ?, frühkapitalistische Ausbeutung # ?