1. +++ (SEM)

Ein Strafgefangener aus der Justizvollzugsanstalt Werl steht im Verdacht, schwere Raubstraftaten in Hamburg begangen zu haben.
Der Mann kehrte von einem unbegleiteten Aufenthalt nicht zurück.
Der 42 Jahre alte Gefangene aus der Justizvollzugsanstalt in Werl, bei dem eine Suchtproblematik besteht, wurde am 19. Juli 1993 wegen gemeinschaftlichen schweren Raubes und gemeinschaftlichen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.
Im Dezember 2012, also nach fast zwanzig Jahren im Justizvollzug, erhielt der Gefangene erstmals die Gelegenheit, unbegleitet über drei Tage einen Verein zur Integration Haftentlassener aufzusuchen.
Von diesem Aufenthalt kehrte er von sich aus wieder in die Justizvollzugsanstalt zurück.

Datum: 2013-03-12; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/strafgefangener-aus-jva-werl-hamburg-unter-schwerem-verdacht;
Themen: Verein # ?, Strafgefangene # ?, Gefangene eines Aufenthalts # ?, Justizvollzugsanstalt in Werl # ?, Sitzung des Rechtsausschusses # ?, gemeinschaftlicher Mord # ?, schwere Raubstraftaten # ?, schwerer Raub # ?, schwerer Verdacht # ?, unbegleiteter Aufenthalt # ?

2. ++ (IR)

Auch die Leiterin der JVA Köln, Frau Angela Wotzlaw, formulierte in ihrer Laudatio zukunftsorientiert: "Wir verstehen die Auszeichnung als Anerkennung und Verpflichtung, die Suizidprävention auch künftig als wesentlichen Bestandteil eines verantwortungsvollen und humanen Justizvollzugs weiterzuentwickeln."
Über die Suizidprävention im Justizvollzug:
Herzstück des 2022 modernisierten Konzepts der Suizidprävention im nordrhein-westfälischen Justizvollzug ist die Ernennung von Suizidpräventionsbeauftragten in allen Anstalten.
Diese Beauftragten - vollzugserfahrene Psychologen mit umfangreicher Fachschulung - sind für die Erstellung anstaltsbezogener Präventionskonzepte, die regelmäßige Schulung aller Bediensteten, die Überprüfung suizidpräventiver Strukturen sowie die systematische Aufarbeitung stattgefundener Suizide und Suizidversuche in Suizidkonferenzen zuständig.
Suizidgefährdete Gefangene werden intensiv je nach Gefährdungsgrad in verschiedenen Stufen betreut.
Dabei stehen als Sicherungsmaßnahmen unter anderem die gemeinschaftliche Unterbringung, unregelmäßige Beobachtungen sowie die ununterbrochene Kameraüberwachung zur Verfügung.
Die Qualitätssicherung erfolgt über jährliche Kurzberichte der Suizidpräventionsbeauftragten, die vom Fachreferat im Justizministerium ausgewertet und in der Landesarbeitsgruppe Suizidprävention sowie auf jährlichen Dienstbesprechungen erörtert werden.

Datum: 2026-07-10; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/anerkennung-fuer-innovative-suizidpraeventionsarbeit-jva-koeln-ausgezeichnet;
Themen: Suizidpräventionsabteilung der JVA # ?, Suizidpräventionspreis # ?, innovative Suizidpräventionsarbeit # ?, Erstscreening # ?, Fachreferat # ?, Folgescreenings # ?, Gerichtsurteil # ?, Haftverlauf # ?, Stricke # ?, Suizidkonferenzen # ?