1. +++ (SEM)

30. Juli 2014 Default Press-Release Image Abb.: PantherMedia
Nordrhein-Westfalen hat in den letzten Jahrhunderten massiv Moorlandschaften durch menschliche Eingriffe verloren: Gab es etwa zu Beginn des 19. Jahrhunderts allein in Westfalen noch rund 6421 Hektar an Hochmooren, sind es heutzutage in ganz NRW gerade einmal noch 789 Hektar.
"Unsere letzten Moore sind stark gefährdete Lebensräume und stehen deshalb unter besonderer Beobachtung und besonderem Schutz", erklärte der Parlamentarische Staatssekretär im Umweltministerium Horst Becker bei seinem Besuch im Großen Torfmoor im Kreis Minden Lübbecke.
Es war die 14. Station im Rahmen der diesjährigen Sommertour des Umweltministeriums zum Thema "WildesNRW".
"In den letzten Jahrhunderten sind viele dieser wertvollen Lebensräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten unwiederbringlich verloren gegangen.

Datum: 2014-07-30; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/staatssekretaer-becker-moore-sind-ein-ganz-besonderer-schatz-vor-unserer-tuer;
Themen: großes Torfmoor # ?, Sommertour des Umweltministeriums # ?, Umweltministerium für Veranstaltung # ?, letzte Jahrhunderte # ?, Pflanzenart # ?, Schatz # ?, Tierart # ?, menschliche Eingriffe # ?, Tür # ?, wertvolle Lebensräume # ?

2. +++ (SEM)

"Etwa 36 Prozent der Gäste kommen bereits aufgrund der einzigartigen Naturlandschaften nach NRW.
Mit unseren neuen Reiseangeboten möchten wir künftig weitere Besucher von der nordrhein-westfälischen Natur begeistern", erläuterte Dr. Heike Döll-König.
Zunächst sollen 33 Ziele des Naturtourismus in NRW künftig unter dem neuen Produktnamen besonders beworben werden: Hierzu gehören zum Beispiel der Nationalpark Eifel mit seinen ausgedehnten Wäldern und seinen Erlebnis-Touren, wie dem Wildnistrail, das Siebengebirge mit seiner romantischen Landschaft, das Quellenreich von Lahn/Sieg/Eder in der Region Siegerland-Wittgenstein, das landesweit größte Obstanbaugebiet und das Wasserzentrum "Gymnicher Mühle" im Naturpark Rheinland sowie die freilebenden Flamingos im Zwillbrocker Venn und das mystische Große Torfmoor im Norden NRWs.
"Nordrhein-Westfalen besitzt eine einmalige und vielfältige Natur, einen Schatz direkt vor unserer Tür.
Mit einem nachhaltigen Tourismus wollen wir die Menschen für diesen Naturschatz begeistern und sensibilisieren", sagte Minister Remmel.

Datum: 2014-09-16; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/umweltministerium-und-tourismus-nrw-starten-neue-produktmarke-dein-nrw-natur;
Themen: Naturtourismus # ?, neuer Produktname # ?, Gäste # ?, Startschuss # ?, 2 Partner # ?, deutsches Bundesland # ?, Naturschutz # ?, NRW-Umweltministerium # ?, Marke eines Themas # ?, Naturgebiete # ?

3. +++ (SEM)

Dazu zählt die Betreuung der Flamingo- und Lachmöwenvorkommen, die Beweidung der Moor- und Heideflächen und Arbeiten zur Erhaltung der Moor-Lebensräume.
Dabei wird derzeit geprüft, wie das Management künftig auch stärker auf die Auswirkungen des Klimawandels ausgerichtet werden kann.
Das Große Torfmoor im Kreis Minden-Lübbecke ist das größte erhaltene Moorgebiet in Nordrhein-Westfalen.
Mit Kofinanzierung des Landes hat der NABU im Großen Torfmoor ein EU-LIFE-Projekt erfolgreich umgesetzt.
Maßnahmen waren unter anderem Wiedervernässung, Beseitigung von Birkenaufwuchs, Schafbeweidung und Besucherlenkung.

Datum: 2023-08-03; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/umweltminister-krischer-von-vitalen-moor-lebensraeumen-natuerlichen;
Themen: Rückzugsorte # ?, landesweite Potenzialanalyse # ?, Schutz # ?, Heideflächen # ?, natürlicher Klimaschutz # ?, Potenzialflächen # ?, biologische Station # ?, Entwicklung # ?, Projektpartner # ?, weitere Maßnahmen # ?

4. +++ (SEM)

Moore galten lange als wertlose Flächen - inzwischen ist ihre enorme Bedeutung anerkannt.
Als Kohlenstoffsenke, wie auch Auenlandschaften, tragen sie entscheidend zum Klimaschutz bei, sie halten Wasser zurück, puffern Niederschlagsextreme ab und bieten wertvolle Lebensräume für hochspezialisierte Tier- und Pflanzenarten.
Mit Hilfe von EU- und Bundes-Fördermitteln und den vom Land finanzierten Biologischen Stationen konnten bereits wichtige Moorflächen reaktiviert, etwa im Großen Torfmoor im Kreis Minden-Lübbecke, und Gewässerauen (z.B. der Lippeaue) renaturiert werden.
Zusätzlich wird das Regionalbüro Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz (ANK), das ab Oktober im Landesumweltamt seine Arbeit aufnimmt, für einen zusätzlichen Schub bei der Verbindung von Klimaschutz und Naturschutz sorgen.
Artenvielfalt

Datum: 2025-09-16; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/umweltzustandsbericht-saubere-luft-und-erfolgreicher-artenschutz-nordrhein;
Themen: Böden # ?, Höchsttemperatur # ?, gezielte Schutzprogramme # ?, Generationen # ?, natürlicher Klimaschutz # ?, Umweltschutz # ?, Artenvielfalt # ?, Stickstoffdioxid # ?, Moore # ?, Fließgewässer # ?

5. ++ (IR)

" Vor diesem Hintergrund wurden auf der heutigen Veranstaltung spezifische Klimafolgen in der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) und angrenzenden Bereichen aufgezeigt: Am 18. Januar 2108 verursachte Orkan Friederike große Schäden im Baumbestand und an Gebäuden.
Zudem reagieren die ökologisch wertvollen Moorlandschaften (z. B. Oppenweher Moor, Großes Torfmoor) und Feuchtwiesen (z. B. Bastauniederung) in der Region sensibel auf Witterungsschwankungen, insbesondere auf veränderte Wasserbilanzen und immer häufigere und länger anhaltende sommerliche Trockenzeiten.

Datum: 2018-06-27; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/start-der-regionalforen-zur-klimafolgenanpassung;
Themen: Klimafolgenanpassung # ?, Regionalforen # ?, Klimawandel # ?, landesweite Reihe # ?, spezifische Klimafolgen # ?, Baumbestand # ?, große Schäden # ?, Orkan # ?, Regionalplanung # ?, Umweltministerium # ?

6. ++ (IR)

Baum des Jahres (Baum des Jahres e.V.): Die Moorbirke
Die Moorbirke ist eine typische Art der Moorränder und Bruchwälder auf Torf.
Lebendige und intakte Moore mit ihren ganz besonderen Wäldern, Böden und Gewässern haben eine große Bedeutung für die Artenvielfalt und für den natürlichen Klimaschutz.
Derzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen etwa 2.100 Hektar Moorlebensräume.
Das größte noch verbliebene Moorgebiet ist das Große Torfmoor im gleichnamigen Naturschutzgebiet im Kreis Minden-Lübbecke und liegt nördlich des Wiehengebirges.

Datum: 2023-03-02; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/landkaertchen-gartenschlaefer-co-tiere-und-pflanzen-des-jahres-2023-nordrhein;
Themen: kleiner Wasserfrosch # ?, biologische Vielfalt # ?, Alge # ?, Ampfergrünwidderchen # ?, Jochalge # ?, Landkärtchen # ?, Falter # ?, Artenrückgang # ?, Aussterben # ?, Brennnesselbestände # ?