1. +++ (SEM)

Die bisherige Förderhöchstgrenze von 50.000 Euro wurde für Maßnahmen der Wiederbewaldung bereits im Februar dieses Jahres aufgehoben.
Voraussetzung für die Förderung ist, dass die künftigen Wälder standortgerecht sind.
Den Kern der Wiederbewaldung bilden heimische Laubbaumarten, die je nach Standort mit weiteren Baumarten kombiniert werden können.
Angestrebt werden dabei Mischwälder aus mindestens vier Baumarten.
Dabei wird neben der Pflanzung auch die natürliche Waldverjüngung aus vorhandenen Samenbäumen anerkannt.

Datum: 2022-06-13; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/neue-foerderangebote-fuer-klimastabile-wiederbewaldung;
Themen: klimastabile Wiederbewaldung # ?, neue Förderangebote # ?, heimische Laubbaumart # ?, Waldinfo # ?, Waldbaukonzept # ?, Waldbesitzerinnen # ?, Internetportal # ?, Stürme # ?, Bestandsfläche # ?, Maßnahmen der Wiederbewaldung # ?

2. +++ (SEM)

Diese sollen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer dabei unterstützen, die Stabilität und die Widerstandskraft ihrer Wälder zu erhöhen.
Das Risiko von Waldschäden soll für die Forstbetriebe verringert werden.
Besonders wichtig ist hierbei die Entwicklung standortgerechter Mischbestände - hierbei stehen auch die heimischen Laubbaumarten im Vordergrund.
Die neuen Instrumente bestehen aus dem Waldbaukonzept NRW, der landesweiten forstlichen Standortkarte und dem Internetportal Waldinfo.
NRW mit vielen informativen digitalen Karten.

Datum: 2019-04-11; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/vielfaeltige-waldfunktionen-im-klimawandel-erhalten;
Themen: Klimawandel # ?, Witterungsextreme # ?, Fichtenbestände # ?, Widerstandskraft # ?, CO2-Inventur # ?, neue Waldfunktionenkarte # ?, vielfältige Waldfunktionen # ?, Borkenkäferkalamität # ?, Forstbetriebe # ?, neue Instrumente # ?

3. +++ (SEM)

Über das neue Förderelement "Wiederbewaldungsprämie" können Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer pro Hektar Schadfläche im Wald 800 Euro beantragen - damit sollen mindestens 400 junge Bäume gekauft und dort gepflanzt werden.
Wichtig: Es werden nur Baumarten vom Land gefördert, die dafür geeignet sind, die Wälder klimastabiler zu machen.
Dies sind neben den heimischen Laub- und Nadelbaumarten auch eingeführte Baumarten wie unter anderem Douglasie, Küstentanne und Roteiche.
In Schutzgebieten (FFH, NSG, §30-Biotope) werden allerdings nur standorgerechte heimische Laubbaumarten gefördert.
Der Vorteil der Wiederbewaldungsprämie: Sie soll schnell und unkompliziert von Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern beantragt werden können.

Datum: 2023-10-19; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/auftakt-der-pflanzsaison-forstministerin-gorissen-pflanzt-klimastabile-baumarten;
Themen: Douglasie # ?, Edelkastanie # ?, Waldbesitzerinnen # ?, Weißtanne # ?, Holz # ?, Küstentanne # ?, weiter Verband # ?, Traubeneiche # ?, Wälder # ?, klimastabile Baumart # ?

4. +++ (SEM)

Ministerin Gorißen pflanzt junge Wildbirne als Zeichen für den Erhalt der genetischen Vielfalt
13. März 2026 phb Nachhaltigkeit, Hand hält junge Pflanze, Umwelt (2021) Foto: Shutterstock.com / sarayu_sy
Die Wildbirne (Pyrus pyraster) als heimische Laubbaumart ist in Nordrhein-Westfalen selten geworden.
Lange war sie in Eichenmischwäldern, Hartholzauen oder an Waldrändern verbreitet.
Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Datum: 2026-03-13; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/land-unterhaelt-samenplantagen-fuer-die-waelder-von-morgen;
Themen: Samenplantagen # ?, genetische Vielfalt # ?, genetische Ressourcen # ?, neue Samenplantage # ?, Waldränder # ?, Eichenmischwälder # ?, Forstgenetik # ?, Forstvermehrungsgut # ?, Hartholzauen # ?, Mischwald der Zukunft # ?