1. +++ (SEM)
Gleichwohl plant die BGZ weiter mit dem Standort in Würgassen, obwohl sie versäumt hat, andere Optionen (z.B. in Braunschweig, wo sich das Endlager Konrad befindet) weiter auszuloten.
Vor diesem Hintergrund und nach mehreren Gesprächen mit dem BMUV auf Fachebene kommt die nordrhein-westfälische Landesregierung zu der Einschätzung, dass die Prozesse und Planungen im Geschäftsbereich des BMUV nicht ausreichend aufeinander abgestimmt sind und ein vorausschauendes Gesamtkonzept für die Entsorgung der radioaktiven Abfälle fehlt.
Ein Bereitstellungslager ist nicht notwendig.
Die Standortauswahl ist nicht transparent und erfüllt damit nicht die Erwartungen der Landesregierung.
Datum: 2023-12-12;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/intransparentes-und-unzureichendes-verfahren-des-bundes-nordrhein-westfalen-lehnt;
Themen: schwachradioaktive Abfälle
# ?, Lager
# ?, Atommüll
# ?, Endlagerort
# ?, Standort in Würgassen
# ?, Thema des Bunds
# ?, andere Optionen
# ?, mögliches Endlager
# ?, notwendiges Bereitstellungslager
# ?, unzureichendes Verfahren
# ?
2. ++ (IR)
Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat die Stadt Beverungen besucht, um sich vor Ort über das geplante Bereitstellungslager Würgassen zu informieren.
Die Notwendigkeit für ein Bereitstellungslager sei mit der gemeinsam vorgelegten Bilanzierungsstudie von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen nicht begründbar.
Diese kam zu dem Ergebnis, dass das Endlager Schacht Konrad für eine effiziente Einlagerung nicht zwangsläufig auf die Zulieferung aus einem Bereitstellungslager angewiesen ist.
"Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) hat bislang die Notwendigkeit für ein Bereitstellungslager nicht nachgewiesen.
Unsere Studie zeigt, dass das Endlager Konrad mit und ohne Bereitstellungslager befüllt werden kann.
Datum: 2022-10-21;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-laumann-transparenz-schafft-vertrauen-der-bund-muss-wuergassen-die-karten;
Themen: Bürgerinitiativen
# ?, geplantes Bereitstellungslager
# ?, radioaktive Abfälle
# ?, Vertrauen
# ?, Anlieferung
# ?, Bundesumweltministerium
# ?, Transparenz
# ?, Studie
# ?, Ergebnis
# ?, Entsorgungskommission des Bunds
# ?
3. ++ (IR)
Die Entscheidung darüber, dass die BGZ im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) am Standort Würgassen ein solches Bereitstellungslager für das Endlager Schacht Konrad betreiben will, kam für die Öffentlichkeit, die Behörden und politischen Entscheidungsträger vor Ort und im benachbarten Niedersachsen unerwartet.
Weder die Standortauswahl noch die Notwendigkeit des Vorhabens wurden bisher von BMUV und BGZ angemessen begründet.
Daher haben die Länder Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen im März 2022 die Studie beim TÜV Nord beauftragt, auf deren Grundlage die Frage der Notwendigkeit eines solchen Bereitstellungslagers betrachtet werden kann.
Der Studienauftrag war, anhand wissenschaftlicher Kriterien die Anlieferung der radioaktiven Abfälle an das Endlager Konrad mit und ohne Bereitstellungslager zu bilanzieren.
Datum: 2022-08-03;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-und-niedersachsen-praesentieren-studie-zur-anlieferung-der;
Themen: Endlager
# ?, radioaktive Abfälle
# ?, Bereitstellungslager
# ?, Zielgrößen
# ?, Entsorgungslogistik von Abfällen
# ?, Gesamtkomplex
# ?, Studienauftrag
# ?, Transportstrecken
# ?, Zwischenlager in Deutschland
# ?, bedarfsgerechte Anlieferung
# ?