1. +++ (SEM)
Arbeit, Gesundheit und Soziales
Obwohl es in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2018 etwas mehr Organspenden als noch im Jahr 2017 gegeben hat, gibt es nach wie vor zu wenig Spenderorgane.
Um langfristig auf eine Steigerung der Organspenden hinzuwirken, rückt vor allem eine Frage in den Fokus: Wie können mehr potenzielle Organspender in den Entnahmekliniken identifiziert werden?
Um Antworten auf diese Frage zu finden, fand nun im Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf eine gemeinsame Fachtagung zum Thema "Bedeutung der Organspende - was können wir in Nordrhein-Westfalen tun?" statt.
Gastgeber waren neben dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS), die Ärztekammer Nordrhein (ÄKNo) und die Ärztekammer Westfalen-Lippe (aekwl), die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. (KGNW) sowie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO).
Datum: 2019-02-26;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/bedeutung-der-organspende-was-koennen-wir-nordrhein-westfalen-tun;
Themen: Organspenden
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2. +++ (SEM)
Gleichzeitig warten aktuell alleine in Nordrhein-Westfalen rund 2.000 Menschen auf ein lebensrettendes Spenderorgan.
Vor diesem Hintergrund brauche es, so Laumann, sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene eine breite Debatte, wie man eine Widerspruchslösung konkret umsetzen könne.
Er persönlich könne sich eine Widerspruchslösung mit Einspruchsrecht der Angehörigen vorstellen, wenn ein potentieller Organspender zu Lebzeiten nicht ausdrücklich widersprochen hat.
Der Minister weist zudem darauf hin, dass er im Juli 2018 alle 18 Kliniken mit Neurochirurgie in Nordrhein-Westfalen besuchen werde.
"Ich möchte mit den dortigen Entscheidungsträgern und insbesondere auch den Transplantationsbeauftragten sprechen.
Datum: 2018-06-01;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/tag-der-organspende-minister-laumann-fordert-breite-debatte-ueber;
Themen: Widerspruchslösung
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3. +++ (SEM)
Nordrhein-Westfalen hatte gemeinsam mit Baden-Württemberg und Hessen die Entschließung in den Bundesrat eingebracht mit dem Ziel, dass sich der Bundestag erneut mit der Widerspruchslösung befasst.
Ein erster Vorstoß scheiterte 2020 im Parlament.
Mit der Einführung der Widerspruchslösung würden alle Bürgerinnen und Bürger, die zu Lebzeiten nicht ausdrücklich widersprechen, als potenzielle Organspender betrachtet.
Aktuell kommt als Organspender nur infrage, wer einer Spende aktiv zustimmt.
"Ich freue mich sehr, dass unser Entschließungsantrag im Bundesrat erfolgreich war.
Datum: 2023-12-15;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-laumann-begruesst-beschluss-des-bundesrates-zur-einfuehrung-der;
Themen: Einführung der Widerspruchslösung
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