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Minister Remmel: Bundesregierung muss stärker gegen schädliche Weichmacher vorgehen
19. Dezember 2012 Default Press-Release Image Abb.: PantherMedia

Datum: 2012-12-19; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-remmel-bundesregierung-muss-staerker-gegen-schaedliche-weichmacher;
Themen: schädliche Weichmacher # ?, kindlicher Organismus # ?, Bundesregierung # ?, schädliche Stoffe # ?, andere Schadstoffe # ?, Autoreife # ?, Spielzeug # ?, Kindertagesstätten # ?, Eintragswege # ?, Hausstaub # ?

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Allerdings wurde bei zwei Weichmachern der Vorsorgewert bei bis zu fünf Prozent der untersuchten Kinder überschritten", erläuterte der Präsident des Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV NRW), Dr. Thomas Delschen. "
Der Einsatz von Weichmachern ist offensichtlich nach wie vor zu hoch und muss daher weiter abgesenkt werden", forderte Minister Remmel.
Deshalb fordere das Verbraucherschutzministerium seit Jahren in Richtung Bundesministerium eine Null-Toleranz-Politik bei schädlichen Weichmachern und anderen gefährlichen Stoffen in Spielzeug.
Etwa 250 Kinder aus 17 Kindertagesstätten wurden im Rahmen des Programms auf Weichmacher (Phthalate), einen Weichmacher-Ersatzstoff (DINCH), Konservierungsstoffe (Parabene), Kosmetik-Stabilisatoren (Benzophenone), einem Desinfektionsmittelbestandteil (Triclosan) und einem Kunststoffzusatzstoff (Bisphenol A) sowie die Abbauprodukte dieser Substanzen (sogenannte Metaboliten) untersucht.
Erstmalig wurde auch das in Unkrautvernichtungsmitteln eingesetzte Glyphosat im Urin der zwei- bis sechsjährigen Kinder analysiert.

Datum: 2017-05-11; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-remmel-schadstoff-belastungen-bei-kindern-muessen-reduziert-werden;
Themen: Urin # ?, Diethylhexylphthalate # ?, Kitakinder # ?, Ergebnisse der Kitauntersuchung # ?, Kitauntersuchungen # ?, Radarfunktion # ?, Konservierungsstoffe # ?, andere Schadstoffe # ?, Spielzeuge # ?, Substanzen # ?

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Beide Minister empfehlen, sich unbedingt vor dem Kauf ein umfassendes Bild von der Qualität und Sicherheit zu machen.
Die NRW-Landesregierung setzt sich seit längerem für eine Verschärfung der EU-Spielzeugrichtlinie ein.
Bei Gesprächen in Brüssel sowie bei der Bundesregierung erneuerte Minister Remmel seine Forderung nach einer Null-Toleranz-Politik bei schädlichen Weichmachern und anderen gefährlichen Stoffen im Spielzeug.
"Es darf nicht sein, dass unsere Kinder mit Spielzeugen spielen, die eine höhere Belastung mit Schadstoffen als Autoreifen enthalten.
Gesundheitsschädigende Stoffe und versteckte Gifte gehören nicht ins Kinderzimmer und dürfen erst gar nicht in den Handel gelangen", betont Minister Remmel.

Datum: 2013-12-01; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-remmel-und-minister-schneider-kinderspielzeug-muss-gesundheitlich;
Themen: einfache Regeln # ?, Kauf # ?, große Weihnachtseinkäufe # ?, Tipps # ?, Schmuckgegenstände # ?, Spielwaren # ?, Weihnachtseinkauf # ?, unerwünschte Chemikalien # ?, Kleinteile # ?, Blei # ?

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Die Beratung vor dem Kauf sei wichtig, um sich ein umfassendes Bild von der Qualität und Sicherheit zu machen.
Die NRW-Landesregierung setzt sich seit längerem für eine Verschärfung der EU-Spielzeugrichtlinie ein.
Bei zahlreichen Gesprächen in Brüssel und bei der Bundesregierung erneuerte Minister Remmel seine Forderung nach einer Null-Toleranz-Politik bei schädlichen Weichmachern und anderen gefährlichen Stoffen im Spielzeug.
Remmel: "Es kann nicht angehen, dass Spielzeuge in Deutschland verkauft werden, die eine höhere Belastung mit Schadstoffen als Autoreifen enthalten."
"Die Europäische Union wie auch das nationale Recht verbieten schon jetzt viele gefährliche Stoffe", betonten Minister Schneider und Minister Remmel.

Datum: 2012-12-02; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-remmel-und-minister-schneider-spielzeug-muss-sicher-und-schadstoffarm-sein;
Themen: Modeschmuck # ?, Kauf # ?, Kinderschmuck # ?, Weihnachtseinkäufe # ?, einfache Regeln # ?, Weihnachtseinkauf # ?, Kleinteile # ?, Adventszeit # ?, Blei # ?, Ce-Zeichen # ?

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" Sollte einer Verbraucherin oder einem Verbraucher ein Spielzeug auffallen, das eventuell unsicher oder gesundheitsschädlich sein könnte, sollte das dem zuständigen Lebensmittelüberwachungsamt oder der Marktüberwachungsstelle der Bezirksregierung umgehend gemeldet werden.
Die Landesregierung setzt sich seit längerem für eine Verschärfung der EU-Spielzeugrichtlinie ein.
Minister Remmel, der für den Verbraucherschutz und diese Bedarfsgegenstände zuständig ist, wiederholt seine Forderung nach einer Null-Toleranz-Politik bei schädlichen Weichmachern und anderen gefährlichen Stoffen im Spielzeug: "Es kann nicht angehen, dass Spielzeuge in Deutschland verkauft werden, die eine höhere Belastung mit Schadstoffen enthalten als Autoreifen."
Minister Schmeltzer, der für Produktsicherheit zuständig ist, ergänzt: "Die EU-Chemikalienverordnung REACH verbietet schon jetzt viele gefährliche Chemikalien.
Wir setzen uns gemeinsam auf nationaler und europäischer Ebene für die Aufnahme weiterer Verbote ein - nicht nur bei Spielzeug.

Datum: 2016-12-02; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-remmel-und-schmeltzer-spielzeug-muss-sicher-und-schadstoffarm-sein;
Themen: Spielzeuge # ?, Kauf # ?, Geschenkezeit # ?, beliebte Geschenke # ?, einwandfreie Qualität # ?, Hinweise # ?, Weihnachtseinkauf # ?, EU-Spielzeugrichtlinie # ?, Kleinteile # ?, Weihnachtsfest # ?

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Aus Gründen der Vorsorge muss aber sichergestellt sein, dass Sonnenschutzmittel nicht mit DnHexP verunreinigt sind.
Die nordrhein-westfälischen Behörden haben außerdem zusammen mit Kosmetikherstellern, vertreten durch die Fachverbände, herausgefunden, dass es möglich ist, Sonnenschutzmittel so herzustellen, dass der UV-Filter DHHB frei von Verunreinigungen ist.
Deshalb wurden Hersteller dazu aufgefordert, vorsorglich ihre Produktion so umzustellen, dass keine schädlichen Weichmacher mehr messbar sind.
Alle Bewertungen sind weiterhin vorläufig, da die bundesweit laufende Ursachenforschung noch nicht abgeschlossen ist.
Im laufenden Jahr soll es ein neues bundesweites Monitoring geben, um einen neuen Orientierungswert für die technische Vermeidbarkeit von DnHexP im UV-Filter DHHB abzuleiten.

Datum: 2025-02-25; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/neue-untersuchungen-bestaetigen-zusammenhang-zwischen-weichmachern-kinderurin-und;
Themen: Sonnenschutzmittel # ?, UV-Filter # ?, Verunreinigungen # ?, Uv-A-Filter # ?, kosmetische Mittel # ?, aktuelle Untersuchungsergebnisse # ?, Veterinäruntersuchungsämter # ?, Zusammenhang # ?, Kinderurinuntersuchungen # ?, Kisastudie # ?

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Eine entsprechende Verordnung hat der Bundesrat auf Drängen des Landes Nordrhein-Westfalen beschlossen.
"Damit konnten wir endlich eine Regelungslücke schließen", sagte NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider in Düsseldorf.
"Gesundheitsschädliche Weichmacher in Babyschnullern, allergieauslösende Stoffe in Schmuckstücken, krebserregende Substanzen in Klebstoffen und hoch entzündliche Stoffe in Partyartikeln - das alles ist schon heute durch EU-Recht verboten", sagte der Minister.
Dennoch seien Verstöße bislang ohne direkte Folgen für die Hersteller, Importeure und Händler geblieben, weil die Bundesregierung versäumt hatte, dies in Sanktionen in nationalem Recht umzusetzen.
Arbeit, Gesundheit und Soziales Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Datum: 2013-03-22; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-schneider-endlich-koennen-verstoesse-bei-verbotenen-chemikalien-geahndet;
Themen: Babyschnuller # ?, Chemikaliensanktionsverordnung # ?, Partyartikel # ?, Schmuckstücke # ?, allergieauslösende Stoffe # ?, entzündliche Stoffe # ?, gesundheitsschädliche Weichmacher # ?, verbotene Chemikalien # ?, Babyartikel # ?, krebserregende Substanzen # ?