1. +++ (SEM)
Für Bochum konnte bereits für den Zeitraum 1997 bis 2015 eine Zunahme des Wärmeinseleffekts nachgewiesen werden.
Auch die Untersuchung von Hitzewellen im Vergleich von urbanen und ländlich gelegenen Messstationen in den Städten Bochum, Bonn und Köln zeigte, dass Hitzewellen in den urbanen Gebieten häufiger auftreten und insbesondere länger andauern als im Umland.
"Daher ist es wichtig, bereits heute bei städtischen Planungsprozessen den Klimawandel zu berücksichtigen.
Als Unterstützung für Kommunen entwickeln wir zurzeit mit der Bundesstadt Bonn und dem Deutschen Wetterdienst ein Web-Tool zur Ableitung geeigneter städtebaulicher Klimaanpassungsmaßnahmen in verschieden strukturierten Stadtquartieren", erläuterte Dr. Delschen.
Folgen für die Wälder in NRW "Insbesondere die steigenden Temperaturen sowie die unregelmäßigen und hohen Niederschläge hinterlassen Spuren in den Wäldern Nordrhein-Westfalens", sagte Dr. Mathias Niesar vom Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen.
Datum: 2016-11-07;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-remmel-klimawandel-fuehrt-auch-nrw-zu-haeufigeren-wetterextremen;
Themen: nächstes Jahrhundert
# ?, Klimafolgenmonitoring
# ?, Vegetationszeit
# ?, Erwärmungstrend
# ?, waldbauliche Entscheidungen
# ?, Forstleute
# ?, Baumart
# ?, Schneetage
# ?, städtische Planungsprozesse
# ?, steigende Temperaturen
# ?
2. +++ (SEM)
Die Studie legt dar, welche Bereiche in Köln besonders klimarelevant sind und gibt Hinweise auf - heute und zukünftig - besonders hitzebelastete Gebiete.
Das hat zum Beispiel Relevanz für die Neuplanung von Einrichtungen für ältere Menschen.
"Das Projekt zeigt, dass den Auswirkungen von Hitzebelastung und Starkniederschlägen entgegen gewirkt werden kann, wenn das Thema Klimawandel bereits heute bei städtischen Planungsprozessen berücksichtigt wird", sagte Dr. Thomas Delschen, stellvertretender Präsident des LANUV.
Konkrete Lösungsvorschläge zeigt die Studie am Beispiel des Kölner "Großmarktgeländes Raderberg" auf: Maßnahmen - wie die Beschattung von Fassaden durch Bäume oder die klimatisch optimale Anlage von Grünflächen und Parks - könnten die Luftzufuhr auf dem Gelände verbessern und eine Überhitzung an heißen Tagen stellenweise deutlich reduzieren.
Gründe für die städtischen Hitzeinseln sind unter anderem die Wärmespeicherung in Gebäuden, die fehlende Verdunstung von Pflanzen und die geringere Zufuhr von kühler Luft aus dem Umland.
Datum: 2013-10-09;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-remmel-klimawandel-trifft-staedte-nrw-schon-heute-empfindlich-neue-studie;
Themen: Jahrhundert
# ?, Studie
# ?, temperatursensible Bevölkerungsgruppen
# ?, Umland
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# ?, Starkniederschläge
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# ?, Hitzeperioden
# ?
3. +++ (SEM)
Die möglichen Maßnahmen, die Städte und Gemeinden ergreifen können, um wetter- und klimafest zu werden, sind vielfältig.
Zum Beispiel können die besonders aufnahmefähigen Böden kartiert und gezielt offen gehalten werden.
Die Aspekte der grünen und wassersensiblen Stadt sollten Kommunen in jedem ihren Planungsprozessen berücksichtigen.
So können Kommunen z. B. multifunktionale Flächennutzungen, den Bau von Regenrückhalteräumen oder Dachbegrünungen vorantreiben.
Daneben muss klimaangepasstes Bauen noch mehr in den Fokus gestellt werden.
Datum: 2016-12-19;
aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/umweltminister-remmel-und-bauminister-groschek-wollen-nrw-wetter-und-klimafest;
Themen: Starkregenkonzept
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# ?, Rahmen des Klimafolgenmonitorings
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