1. +++ (SEM)

* Die Umsetzung des von der Kommission empfohlenen Kohleausstiegspfads ermöglicht trotz angenommener steigender Stromnachfrage die Erreichung des Klimaziels im Energiesektor.
* Im Kohleausstiegsszenario kommt es zu einem erheblichen Anstieg der Großhandelsstrompreise: von 34 Euro/MWh im Jahr 2017 über 58 Euro/MWh im Jahr 2030 auf bis zu 77 Euro/MWh im Jahr 2045.
Der deutsche Großhandelsstrompreis steigt im Vergleich zu Wettbewerbsländern (u.a. China, Frankreich, Großbritannien, Japan, Niederlande, USA) zwischen 2017 und 2030 verhältnismäßig stark, wodurch sich die relative Wettbewerbsposition der stromintensiven Unternehmen verschlechtert.
* Auf den vorzeitigen Ausstieg aus der Kohleverstromung entfallen bezogen auf das Jahr 2030 insgesamt zusätzliche Kosten in Höhe von knapp 5 Euro/MWh gegenüber dem Referenzszenario ohne Kohleausstieg.
* Die Branchen Eisen- und Stahl, Aluminium, Chemie und Papier sind aufgrund ihrer hohen Stromkosten- und Handelsintensität besonders von Strompreiserhöhungen betroffen.

Datum: 2019-08-27; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/ewi-gutachten-zeigt-auswirkungen-eines-kohleausstiegs-bis-2038;
Themen: Kohleverstromung # ?, Großhandelsstrompreise # ?, schrittweise Beendigung # ?, Strompreisentlastungen # ?, flexible Kraftwerke # ?, stromintensive Unternehmen # ?, vorzeitiger Ausstieg # ?, Strommarkt # ?, energieintensive Industrien # ?, Kommission # ?

2. +++ (SEM)

Auch die Rolle von Speichertechnologien und das Geschäftsfeld der Systemdienstleistungen soll das Projekt aufgreifen.
Damit unterstützt das Vorhaben das Ziel der Landesregierung, erneuerbare Energien am Industriestandort NRW grundlastfähig zu machen.
Nordrhein-Westfalen ist mit seiner vielfältigen Struktur unterschiedlicher Energieerzeuger, den vorhandenen KWK-Anlagen und Fernwärmenetzen, dem Potenzial flexibler Lasten bei stromintensiven Unternehmen, innovativer Speichertechnologien und modernem Netzwerkmanagement das ideale Bundesland für entsprechende Pilotvorhaben regionaler und überregionaler Dimensionen.
Der Landtag NRW hat deshalb die Landesregierung im Mai 2014 dazu aufgefordert, sich für die Durchführung eines Pilotvorhabens zur virtuellen Grundlastfähigkeit von Erneuerbaren Energien in NRW einzusetzen.
Über das Förderprogramm des Bundes "Schaufenster intelligente Energie - Digitale Agenda für die Energiewende - SINTEG" sollen mindestens zwei großflächige Schaufensterregionen mit einem Fördervolumen von bis zu 80 Millionen Euro unterstützt werden.

Datum: 2015-06-03; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/landesregierung-begruesst-initiative-aus-nrw-fuer-ein-virtuelles-kraftwerk-beim;
Themen: Erneuerbare Energie # ?, Designnetz # ?, sogenanntes virtuelle Kraftwerk # ?, Energiewende # ?, Stromnachfrage # ?, intelligente Energie # ?, Sonnenstrom # ?, Windstrom # ?, Projektkonsortium # ?, Stromnetze # ?

3. ++ (IR)

Wir wollen aber gleichzeitig ein attraktiver Wirtschaftsstandort auch für energie- und stromintensive Unternehmen bleiben und die zahlreichen Arbeitsplätze in der Industrie erhalten und neue auch im Bereich der Erneuerbaren Energien schaffen.

Datum: 2014-01-01; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/neujahrsansprache-von-ministerpraesidentin-hannelore-kraft-fuer-das-jahr-2014;
Themen: neues Jahr # ?, Neujahrsansprache # ?, Zuversicht # ?, gute Zukunft # ?, Fundament # ?, engagierte Gewerkschafter # ?, innovative Unternehmer # ?, kirchliche Einrichtungen # ?, zentrale Zukunftsprojekte # ?, Energie der Zukunft # ?