1. +++ (SEM)

Viele Geflüchtete bringen ihre Heimtiere mit - oftmals deren letzter Halt in dieser Krisensituation.
Um bei der Einreise eine Trennung von Mensch und Tier zu vermeiden, haben sich jüngst alle Bundesländer in Abstimmung mit dem Friedrich-Loeffler-Institut auf ein erleichtertes Verfahren geeinigt: Für mitgebrachte Heimtiere aus der Ukraine sind keine Einfuhrgenehmigungen erforderlich.
Von flüchtenden Personen mitgebrachte Heimtiere sind den Veterinärämtern zu melden, damit erforderliche tiergesundheitliche Maßnahmen wie Tollwut-Impfung, Mikrochipkennzeichnung sowie erforderlichenfalls amtliche Beobachtungen in "Hausquarantäne" veranlasst werden können.
Trotz der beschlossenen Erleichterungen, kann es bei Ankunft - zum Beispiel bei Unterbringung in einer Gemeinschaftsunterkunft - jedoch notwendig sein, ein Tier vorübergehend in ehrenamtlich betriebenen Tierheimen oder ähnlichen Einrichtungen unterzubringen.
Im Rahmen der Soforthilfe erfolgt für die in Tierheimen untergebrachten Heimtiere über einen Zeitraum von maximal 30 Tagen eine anteilige Kostenübernahme durch das Land Nordrhein-Westfalen: Für Hunde können Tierheime pro Tag und pro Tier eine Kostenerstattung in Höhe von 20 Euro und für Katzen pro Tag und pro Tier eine Kostenerstattung in Höhe von 10 Euro beantragen.

Datum: 2022-03-31; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/tierschutz-tierheime-erhalten-finanzielle-unterstuetzung-fuer-die-versorgung-von;
Themen: Tierheime # ?, jeweiliges Tierheim # ?, tiergesundheitliche Maßnahmen # ?, Mikrochipkennzeichnung # ?, Unterbringung # ?, nordrhein-westfälisches Umweltministerium # ?, Soforthilfe # ?, Einrichtungen # ?, Engagement von Tierheimen # ?, Gemeinschaftsunterkunft # ?

2. ++ (IR)

Zudem führen wir weitere Feldstudien durch, um konkrete Maßnahmen gegen das Schwanzbeißen zu entwickeln, die die Landwirte direkt umsetzen können.
Außerdem finanziert das Land Nordrhein-Westfalen eine tiergesundheitliche Studie an inneren Organen von Schweinen, die an der Fachhochschule Südwestfalen (Soest) durchgeführt wird, um herauszufinden, ob diese Entzündungen nur auf die äußeren Körperregionen (Schwanz und Ohren) beschränkt sind oder auch die inneren Organe (z. B. das Herz) betreffen.

Datum: 2013-05-02; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/minister-remmel-wir-brauchen-mehr-tierschutz-der-schweinehaltung-nrw-fordert;
Themen: Tiere # ?, Haltungsverordnungen # ?, Strukturfutter # ?, Ziel einer Bundesratsinitiative # ?, derzeitiges Mastverfahren # ?, große Mastanlagen # ?, tierschutzwidrige Zustände # ?, Entzündungen # ?, Ferkel # ?, Staatsziel # ?