1. +++ (SEM)

27. März 2019 PHB Wolf im Wald Foto: pexels.
com
Seit 2009 treten in Nordrhein-Westfalen wieder sporadisch einzelne Wölfe auf, seit 2018 sind zwei Wölfinnen ortstreu geworden, das führte zur Ausweisung von zwei Wolfsgebieten, "Schermbeck" und "Senne".
Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz
Seit 2009 treten in Nordrhein-Westfalen wieder sporadisch einzelne Wölfe auf, seit 2018 sind zwei Wölfinnen ortstreu geworden, das führte zur Ausweisung von zwei Wolfsgebieten, "Schermbeck" und "Senne".

Datum: 2019-03-27; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/foerderrichtlinien-wolf-angepasst;
Themen: einzelne Wölfe # ?, Förderanträge # ?, Bezirksregierung # ?, Weidetiere # ?, Herdenschutzmaßnahmen # ?, Senne # ?, Ausweisung # ?, Anträge # ?, 2 Wolfsgebiete # ?, Flächen in Düsseldorf # ?

2. +++ (SEM)

Eine Herdenschutzberatung bietet die Landwirtschaftskammer NRW kostenfrei an.
Seit 2009 treten in Nordrhein-Westfalen wieder sporadisch einzelne Wölfe auf.
Seit 2018 sind zwei Wölfinnen ortstreu geworden, das führte zur Ausweisung von zwei Wolfsgebieten, "Schermbeck" am Niederrhein und "Senne" in Ostwestfalen.
Mittelweile verfügt Nordrhein-Westfalen über drei Wolfsgebiete mit jeweiligen Pufferzonen, ein Wolfsverdachtsgebiet und eine einzelne Pufferzone an der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz.
Mit Ausweisung des ersten Wolfsgebiets "Schermbeck" am 01.10.2018 war es erstmalig möglich, neben den Entschädigungen für Nutztierverluste durch den Wolf auch intensive Herdenschutzmaßnahmen, wie elektrische Zäune mit bis zu 80 Prozent zu fördern.

Datum: 2020-04-22; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/foerderrichtlinien-wolf-fortan-keine-obergrenze-fuer-die-foerderung-von;
Themen: Nutztierverluste # ?, Wolfsgebiete # ?, Entschädigungen # ?, Ausweisung von Schermbeck # ?, Herdenschutzmaßnamen # ?, Mittelweile # ?, Wolf von Tierhaltern # ?, ausreichender Untergrabeschutz # ?, einzelne Pufferzone # ?, elektrische Zäune # ?

3. +++ (SEM)

Nach dem "Wolfsgebiet Schermbeck" am Niederrhein weist das Umweltministerium nun ein weiteres Wolfsgebiet in Nordrhein-Westfalen im Bereich der Senne aus.
Hier liegen genügend Nachweise und Anhaltspunkte vor, so dass von einem standorttreuen Wolf ausgegangen werden kann.
Anhand genetischer Analysen konnte ein weiblicher Wolf mit der Kennung GW1044f seit Ende Juli dieses Jahres mehrfach individuell nachgewiesen werden.
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (LANUV) geht davon aus, dass dieses Tier mittlerweile standorttreu geworden ist.
Umweltministerin Heinen-Esser: "Vor diesem Hintergrund weisen wir hier in der Senne auf der Grundlage unserer Förderrichtlinien Wolf mit Wirkung zum 20. Dezember nun auch das zweite Wolfsgebiet in Nordrhein-Westfalen, das "Wolfsgebiet Senne" aus.

Datum: 2018-12-20; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/landesregierung-weist-der-senne-zweites-wolfsgebiet-nordrhein-westfalen-aus;
Themen: Senne # ?, Wolfsgebiet # ?, Teile des Kreises # ?, europäische Ffh-Richtlinie # ?, Wolfsportal # ?, Herdenschutz # ?, Grundlage von Förderrichtlinien # ?, standorttreuer Wolf # ?, weiblicher Wolf # ?, Listen # ?

4. +++ (SEM)

Das LANUV appelliert dazu, bislang noch nicht bekannt gewordene Beobachtungen des Wolfes zu melden, zum Beispiel aus Wildkameras der örtlichen Jagdausübungsberechtigten.
Sichtungen des Wolfes können über das Wolfsportal des Landes Nordrhein-Westfalen https://wolf.nrw/ an das LANUV gemeldet werden.
In einem zurückliegenden Fall eines Nutztierrisses hat derweil die genetische Untersuchung und Individualisierung den Nachweis erbracht, dass die im Wolfsgebiet Schermbeck lebende Wölfin GW954f am 11. Oktober 2019 in Bottrop-Kirchhellen ein Schaf getötet und ein weiteres verletzt hat.
In diesem Fall war die Weide nach Prüfung des LANUV nicht mit einem empfohlenen Herdenschutz gesichert.
In Nordrhein-Westfalen werden auf der gesamten Landesfläche Haus- und Nutztierrisse entschädigt, bei denen der Wolf als Verursacher nachgewiesen wurde.

Datum: 2019-11-15; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/monitoring-im-wolfsgebiet-schermbeck-wird-intensiviert;
Themen: Weid in Hünxe # ?, empfohlener Herdenschutz # ?, Wolfsmonitoring # ?, Vorfall # ?, Frage der Beteiligung # ?, Ministerium der Region # ?, Nahrungsspektrum # ?, Sichtungen # ?, Wildkameras # ?, aktueller Nutztierriss # ?

5. +++ (SEM)

1. Oktober 2018 PHB Wolfshund Foto: iStock.com / s-eyerkaufer
Mehrfache Sichtungen, Risse von Schafen und Losungen (Kot), vor allem aber genetische Nachweise legen nahe, dass ein Wolf im Bereich der Gemeinde Schermbeck im Kreis Wesel standorttreu geworden ist.
Die Nachweise verdichten sich dabei auf eine junge Wölfin mit der Kennung GW954f, die ursprünglich aus einer Wolfsfamilie nahe dem niedersächsischen Schneverdingen stammt.
Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz
Mehrfache Sichtungen, Risse von Schafen und Losungen (Kot), vor allem aber genetische Nachweise legen nahe, dass ein Wolf im Bereich der Gemeinde Schermbeck im Kreis Wesel standorttreu geworden ist.

Datum: 2018-10-01; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-weist-erstes-wolfsgebiet-am-niederrhein-aus;
Themen: Wolfsgebiet # ?, Wolfsfamilie # ?, junge Wölfin # ?, Schafe # ?, eigene Stelle # ?, präventiver Herdenschutz # ?, Losungen # ?, genetische Nachweise # ?, europäische Ffh-Richtlinie # ?, Risse # ?

6. +++ (SEM)

Im Gebiet kommen als natürliche Beute Rehe, Damhirsche, Rothirsche, Mufflons und Wildschweine vor.
Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär im Umwelt- und Landwirtschaftsministerium: "Mehrere Nachweise aus dem Oberbergischen Kreis und im angrenzenden Rheinland-Pfalz lassen die Anwesenheit mindestens eines Wolfs in diesem Gebiet vermuten.
Anhand eines genetischen Befundes handelt es sich um einen weiblichen Wolf mit Kennung GW1433f.
Das Wolfsverdachtsgebiet ist zugleich Förderkulisse.
Damit ermöglichen wir zu einem sehr frühen Zeitpunkt Förderungen für den Herdenschutz, damit die Tierhalter Vorsorge für eine Sicherung ihrer Tierhaltungen betreiben können.

Datum: 2019-12-03; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-weist-kuerze-ein-wolfsverdachtsgebiet-oberbergisches-land-aus;
Themen: zusätzliche Pufferzone # ?, Wolfsverdachtsgebiet # ?, Herdenschutz # ?, Fotonachweise # ?, europäische Ffh-Richtlinie # ?, Südosten # ?, Tierhaltungen # ?, Bundesautobahn # ?, Landesgrenze # ?, Wildtiere # ?

7. +++ (SEM)

Sie sind hier:
1. Startseite 2. NRW informieren 3. Pressemitteilungen 4. Wölfin GW954f "Gloria"
Verwaltungsgericht weist Klage auf Entnahme der Wölfin GW954f "Gloria" im Wolfsgebiet Schermbeck ab
Umweltministerin Heinen-Esser: Wir begrüßen, dass das Gericht die Entscheidung der Naturschutzbehörde des Kreises Wesel und die zu Grunde liegenden fachlichen Erkenntnisse und Einschätzungen des LANUV bestätigt hat

Datum: 2021-05-06; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/verwaltungsgericht-weist-klage-auf-entnahme-der-woelfin-gw954f-gloria-im;
Themen: Wölfin # ?, Wolf # ?, Ablehnungsbescheid # ?, Entnahme # ?, Weidetierhaltung # ?, Klage # ?, empfohlene Herdenschutzmaßnahmen # ?, Kreis # ?, Einschätzungen # ?, Herdenschutzhunde # ?

8. +++ (SEM)

!
Foto: Landesbetrieb Wald und Holz NRW / Jan Preller
Im Jahr 2009 wurde der erste Wolf in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen, 2018 gab es die erste dauerhafte Ansiedlung einer Wölfin, die aus Niedersachsen zuwanderte.
Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz
Im Jahr 2009 wurde der erste Wolf in Nordrhein-Westfalen nachgewiesen, 2018 gab es die erste dauerhafte Ansiedlung einer Wölfin, die aus Niedersachsen zuwanderte.

Datum: 2020-06-09; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/woelfe-nordrhein-westfalen-aktuelle-zahlen;
Themen: Videonachweis # ?, dauerhafte Ansiedlung # ?, Wölfin # ?, aktuelle Zahlen # ?, 2 Wölfe # ?, Alpenpopulation # ?, Genprobe # ?, Herkunftsrudel in Niederlanden # ?, Mehrfachnachweise # ?, Paarbildung # ?

9. +++ (SEM)

Sie sind hier:
1. Startseite 2. NRW informieren 3. Pressemitteilungen 4. Wölfin "Gloria" weiter unter Beobachtung
Wölfin "Gloria" (GW954f) im Wolfsgebiet Schermbeck bleibt vorerst weiter unter Beobachtung
Nach eingehender Prüfung beabsichtigt der Kreis Wesel in Übereinstimmung mit dem Umweltministerium keine Entnahme der Wölfin GW954f

Datum: 2020-03-09; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/woelfin-gloria-gw954f-im-wolfsgebiet-schermbeck-bleibt-vorerst-weiter-unter;
Themen: Gloria # ?, eingehende Prüfung # ?, Nutztierrisse # ?, Übereinstimmung # ?, offizielle Kennung # ?, Weiden # ?, Umweltministerium # ?, jetziger Zeitpunkt # ?, Tierhalter # ?, Beobachtung # ?

10. +++ (SEM)

Dabei wird auch geprüft, ob es sich um Übergriffe der bereits im Gebiet bekannten Wölfe handelt.
Die Ergebnisse der Bewertung werden für Ende September erwartet.
Neben der ortstreuen Wölfin GW954f konnte das LANUV im April das Vorkommen eines weiteren männlichen Wolfes mit der Kennung GW1587m im Wolfsgebiet Schermbeck bestätigen.
Seither wurde dieser Wolf auch in den zurückliegenden Monaten anhand mehrerer Losungsfunde im Gebiet nachgewiesen.
Wie aktuelle genetische Untersuchungen des Forschungsinstituts Senckenberg belegen, kann auch das Erbeuten von zwei Hirschkälbern am 14. Juli 2020 dem Wolf GW1587m zugeordnet werden.

Datum: 2020-09-03; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/wolfsgebiet-schermbeck-behoerden-untersuchen-haeufung-von-nutztierrissen-zweiter;
Themen: Häufung # ?, Nutztierrisse # ?, Damtiere # ?, Ergebnisse der Bewertung # ?, Genproben # ?, ortstreue Wölfin # ?, wiederholte Übergriffe # ?, weiterer männliche Wolf # ?, Kennung # ?, Herdenschutzhunde # ?

11. +++ (SEM)

Die genetischen Analysen weiterer Rissproben vom 29. Oktober und 3. November sind noch in der Bearbeitung.
Die aktuelle räumliche und zeitliche Häufung der Übergriffe auf Kleinpferde hat das Umweltministerium veranlasst, die derzeitige Lage im Wolfsgebiet Schermbeck erneut genau zu prüfen, auch zur Frage der Verhaltensauffälligkeit und damit verbundenen Fragen einer Entnahme.
Das dazu kurzfristig in Auftrag gegebene Rechtsgutachten liegt nunmehr vor und kommt zu dem Ergebnis, dass "...davon ausgegangen werden (kann), dass zumutbare Alternativen zur Tötung der Wölfin bzw. des Rudels vorhanden sind, sodass auch diese Voraussetzung für die Erteilung einer Ausnahme gemäß § 45 Abs. 7 S. 1 Nr. 1 BNatSchG nicht erfüllt ist".
Damit wäre eine Entnahme von Wölfen im Wolfsgebiet Schermbeck auch aktuell weiterhin nicht rechtssicher möglich.
Das Gutachten bestätigt somit den Tenor des Urteils des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts vom 6. Mai 2021.

Datum: 2021-11-09; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/wolfsgebiet-schermbeck-entnahme-von-woelfen-derzeit-weiterhin-keine-option;
Themen: Übergriffe # ?, genetische Analysen # ?, Rudel # ?, Verursacher # ?, Halter # ?, Förderrichtlinien # ?, Bearbeitung # ?, Einklang # ?, Fohlenpferdehaltungen # ?, Genetikproben # ?

12. +++ (SEM)

Wie bereits in anderen Bundesländern wird auch bei uns in Nordrhein-Westfalen nur ein ausreichender Herdenschutz unsere Weidetierhaltung dauerhaft sichern", sagte Ministerin Heinen-Esser im Nachgang der Gespräche.
Während die Wölfe in den weiteren Wolfsgebieten Nordrhein-Westfalens aktuell kaum in Erscheinung treten, gab es seit 2018 im Wolfsgebiet Schermbeck eine in etwa gleichbleibende Zahl von 18-20 Übergriffen pro Jahr, weit überwiegend auf unzureichend gegen den Wolf geschützte Haus- und Nutztiere.
Mit wenigen Ausnahmen konnten die Übergriffe der Wölfin GW954f zugeordnet werden.
Dr. Thomas Delschen, Präsident des LANUV, betonte die Notwendigkeit eines sachlichen Umgangs miteinander: "Es gab in der Vergangenheit immer wieder einzelne Fälle, in denen Diskussionen und Gespräche von Emotionen geleitet wurden.
Wir stehen für einen sachlichen Austausch auf der Grundlage von Daten und Fakten, um rechtskonforme Lösungen zu finden.

Datum: 2021-02-19; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/wolfsgebiet-schermbeck-ministerin-im-austausch-mit-landraeten-und-buergermeistern;
Themen: Nutztiere # ?, Übergriffe # ?, Shetlandpony # ?, ausreichender Herdenschutz # ?, Landräte # ?, Erscheinung # ?, Wölfin # ?, Dokumentationsstelle # ?, aktuelle Situation # ?, Auffälligkeit # ?

13. +++ (SEM)

Konkrete Rahmenbedingungen und Kriterien würden derzeit ausgearbeitet, um auch Pferde in den betroffenen Regionen besser vor Übergriffen zu schützen.
Sobald die Untersuchungsergebnisse des Senckenberg-Instituts und des CVUA sowie die abschließende Analyse des LANUV vorliegen, müsse man die Lage auf aktueller Basis neu bewerten.
"Die Frage einer Entnahme ist erneut zu stellen, wenn die Wölfin GW954f an dem Vorfall beteiligt war und die Gefahr besteht, dass verstärkt Pferde Opfer von Übergriffen werden", so die Ministerin.
Vor dem Hintergrund des aktuellen Vorfalls hat die Ministerin die Landwirtschaftskammer gebeten, eine Hotline einzurichten, um individuell auf aktuelle Fragen eingehen zu können.
Zur Vorsorge sollten, sofern logistisch möglich, einzelne kleinere Pferde nicht über Nacht auf ungeschützten Weiden gehalten werden.

Datum: 2021-10-12; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/wolfsgebiet-schermbeck-pony-huenxe-gerissen;
Themen: Pony # ?, Übergriffe # ?, Wolfsriss eines Ponys # ?, erneuter Wolfsübergriff # ?, Sorge # ?, Abstrichproben # ?, DNA-Untersuchung # ?, Halter des Ponys # ?, Kehlbiss # ?, Mitarbeiter von Lanuv # ?

14. +++ (SEM)

1. Startseite 2. NRW informieren 3. Pressemitteilungen 4. Land weitet Herdenschutz-Förderung aus und weist neue Förderkulisse aus
Land weitet Herdenschutz-Förderung aus und weist neue Förderkulisse "Oberer Arnsberger Wald" aus
Wölfin im Kreis Soest und Hochsauerlandkreis mehrfach nachgewiesen
25. Juli 2024 Wolf in NRW Foto: Jan Preller/Landesbetrieb Wald und Holz NRW
Das Land Nordrhein-Westfalen baut die Förderfläche für den Herden-schutz weiter aus.

Datum: 2024-07-25; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/land-weitet-herdenschutz-foerderung-aus-und-weist-neue-foerderkulisse-oberer;
Themen: Herdenschutzförderung # ?, Förderfläche für Herdenschutz # ?, neue Förderkulisse # ?, umgebende Pufferzone # ?, Wald # ?, Wolf # ?, Holz # ?, Umweltministerium # ?, Verkehr # ?, Naturschutz # ?

15. ++ (IR)

Umweltministerin Heinen-Esser: "Mit der Einrichtung von Pufferzonen ermöglichen wir Weidetierhaltern in der Umgebung von Wolfsgebieten eine Förderung für Herdenschutzmaßnahmen in Anspruch zu nehmen.
Der Schutz der Weidetierhaltung ist zugleich auch der beste Schutz für den Wolf.
Vorausgegangen war die Ausweisung eines 200 Quadratkilometer großen Wolfsterritoriums am "Stegskopf", einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Burbach und Neuenkirchen durch das rheinland-pfälzische Umweltministerium.
Nachdem innerhalb von sechs Monaten dort zum zweiten Mal ein und dieselbe Wölfin genetisch nachgewiesen werden konnte, gilt das Tier nun als ortstreu.
Damit sind die bundesweiten Kriterien für die Ausweisung eines Wolfsgebietes erfüllt.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Wölfin aus Rheinland-Pfalz auch Flächen in der Pufferzone in Nordrhein-Westfalen erreicht, ist nach Experteneinschätzung relativ gering, jedoch nicht gänzlich auszuschließen.

Datum: 2019-04-08; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/landesregierung-weist-der-landesgrenze-zu-rheinland-pfalz-die-dritte-pufferzone;
Themen: Pufferzonen # ?, Landesgrenze # ?, europäische Ffh-Richtlinie # ?, Weidetiere # ?, Herdenschutzmaßnahmen # ?, Senne # ?, Kreise # ?, Weidetierhaltung in Nordrhein-Westfalen # ?, Wölfe in Deutschland # ?, bundesweite Kriterien # ?

16. ++ (IR)

Alle Rissumstände deuten auf Wölfe als Verursacher hin.
Die genetischen Anlaysen laufen zurzeit, bei dem aktuellen Riss sind Luchs- und Wolfsberater des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) heute vor Ort.
Seit 2018 ist bekannt, dass sich im Raum Schermbeck zunächst eine Wölfin mit der amtlichen Kennung GW954f und ab 2020 ein Rudel mit 2 Erwachsenen und einer jährlich schwankenden Zahl von Welpen niedergelassen haben und ständig präsent sind.
Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann: "Umso wichtiger ist es, die Weiden mit potenziell gefährdeten Haus- und Nutztieren, das sind neben Schafen, Ziegen und Gatterwild auch Kleinpferde, wolfsabweisend zu zäunen und in den dunklen Tag- und Nachtstunden in einen Stall zu verbringen.
Bei der Landwirtschaftskammer haben wir für die Herdenschutzberatung eine Hotline eingerichtet, die u.a. auch zu wolfsabweisenden Zäunen berät.

Datum: 2021-10-22; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/wiederholte-wolfuebergriffe-auf-kleinpferde-im-wolfsgebiet-schermbeck;
Themen: Rissumstände # ?, wiederholte Wolfübergriffe # ?, Verursacher # ?, Wölfe # ?, Kleinpferde in Schermbeck # ?, dunkle Tagstunden # ?, Landwirtschaftskammer # ?, Luchsberater # ?, Herdenschutzberatung # ?, Wolfsberater # ?

17. ++ (IR)

Ein erster genetischer Hinweis auf einen Wolf im Kreis Wesel konnte an einem Schafriss vom 13. April 2018 bei Schermbeck-Bricht erbracht werden.
Mit einem zweiten genetischen Nachweis im Juni dieses Jahres anhand einer Wolfslosung (Kot) konnte ein Wolf individualisiert werden: Es handelt sich um einen weiblichen Abkömmling mit der Kennung GW954f aus der niedersächsischen Wolfsfamilie bei Schneverdingen.
Beim Landesumweltamt (LANUV) können Hinweise auf Wölfe unter Telefon 02361/305-0 gemeldet werden.
Weitere Angaben zum Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen (Verbreitungskarte, Luchs- und Wolfsberater in Nordrhein-Westfalen, Förderrichtlinien Wolf NRW) gibt es im Internetangebot des LANUV "Der Wolf in NRW":

Datum: 2018-09-21; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/land-nordrhein-westfalen-bereitet-sich-auf-seine-erste-wolfregion-vor;
Themen: Forschungsinstitut # ?, Nutztiere # ?, Raum Schermbeck # ?, Weidehalter # ?, Weidetierhalterinnen # ?, Wolf in Wesel # ?, Wolfsfamilie bei Schneverdingen # ?, Wolfshinweise # ?, Wolfslosung # ?, Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen # ?

18. ++ (IR)

Die Gewinnerinnen des Künstlerinnenpreises Nordrhein-Westfalen 2017 stehen fest: Die Auszeichnung geht an die Gamedesignerinnen Auriea Harvey (Hauptpreis) und Leonie Wolf (Förderpreis).
Ziel ist es, die öffentliche Präsenz weiblicher Role Models in unterschiedlichen Kunstsparten zu stärken.

Datum: 2017-10-24; aus: https://www.land.nrw/pressemitteilung/kuenstlerinnenpreis-nordrhein-westfalen-geht-die-gamedesignerinnen-auriea-harvey;
Themen: Künstlerinnenpreis # ?, Gamedesignerinnen # ?, NRW-Forum in Düsseldorf # ?, Frauenkulturbüro # ?, Lab # ?, künstlerischer Anspruch # ?, künstlerische Leistungen # ?, Hochschule Köln # ?, Gewinnerinnen # ?, Kultur # ?